Question: Wie ist die Mehrzahl von E-Mail?

Was ist Plural von E-Mail?

Anmerkung: Neben dem weiblichen Geschlecht (die E-Mail) ist, vor allem in Österreich und der Schweiz, ein sächliches Genus (das E-Mail) gebräuchlich. In Österreich ist jedoch die sächliche Variante überwiegend. ... E-Mail, Plural: E-Mails.

Welche Norm legt fest wie eine E-Mail zu gestalten ist?

Die DIN 5008 regelt den geschäftlichen E-Mail-Verkehr (Geschäftsbriefersatz). Deshalb sind auch Anschrift, Verteiler und Betreff vorgegeben.

Heute nehmen wir also den Numerus unter die Lupe. Als erstes drängt sich die Frage auf: Was genau ist der Numerus überhaupt? Einfach gesagt ist er die Zählform einer Sprache.

klein oder groß? Wann welche Schreibweise richtig ist

Je nach Sprache gibt es verschiedene Numeri, generell natürlich Singular und Plural. Der Singular drückt aus, dass etwas nur einmal vorhanden ist.

Meist wird einfach -en, -n oder -e an das Nomen angehängt, es kann aber auch Wie ist die Mehrzahl von E-Mail? Nutzung von Umlauten ä, ö, ü kommen, wie im obenstehenden Beispiel. Diese Nomen ohne Plural nennen sich Singularetantum und die Mehrzahl hiervon ist ironischerweise besonders ungewöhnlich: Singulariatantum.

Das Gegenteil dazu gibt es natürlich auch: Das Pluraletantum Mehrzahl Pluraliatantum. Im Englischen gibt es dieses Phänomen übrigens auch. Indoeuropäische Sprachen werden oft als die Sprachen bezeichnet, die sich im Bezug auf Grammatik und Vokabular Wie ist die Mehrzahl von E-Mail? ähnlichsten sind. Zu dieser Familie zählt der Großteil aller Sprachen die heute in Europa gesprochen werden, etwa die Hälfte der Sprachen, die aktuell in Indien zu hören sind, und Sprachen der Länder aus dem Nahen Osten, wie zum Beispiel Türkisch und Persisch.

Die indoeuropäische Sprachfamilie ist also ziemlich divers. So gibt Wie ist die Mehrzahl von E-Mail? allein in dieser Familie tatsächlich Sprachen, deren Nomen nie gezählt werden, oder Sprachen in denen es viel mehr Formen der Zählung gibt als nur Singular und Plural. Diese zusätzlichen Formen nennen sich Dual isParal, Trial, Quadral, Paukal und Distributiv.

Wie ist die Mehrzahl von E-Mail?

Interessanterweise gab es den Dual is früher in vielen Sprachen, die Mehrheit der indoeuropäischen Sprachen hat ihn mittlerweile aber längst verloren. In Sanskrit, Altslawisch und Altgriechisch zum Beispiel gab es ihn. Sprachen, die den Plural anders bilden Nun verlassen wir den indoeuropäischen Sprachraum, und begeben uns in noch exotischere Regionen.

Viele austronesische Sprachen, wie Malaiisch und Indonesisch, verwenden für die Pluralbildung die sogenannte Reduplikation: Laute, Silben, oder ganze Wörter werden wiederholt, um den Plural eines Wortes zu bilden. An dieser Stelle löst sich auch unser Rätsel von letzter Woche.

Plural (Mehrzahl) von französischen Nomen

Aber aufgepasst: Beim Lernen dieser Sprache ist man im ersten Moment vielleicht erfreut über diese vermeintlich leichte Pluralbildung, aber auch hier gibt es Ausnahmen! In der maorischen Sprache gilt dies auch, mit der Ausnahme von acht Wörtern. Unterschiedliche Vogelarten lassen sich nicht zusammenfassen, genau wie es im Deutschen zum Beispiel keine übergreifende Kategorie für Rucksäcke und Katzen geben kann — sie sind einfach zu verschieden.

Diese Frage stellt sich mit großer Dringlichkeit in der englischen Sprache da dort s-Endungen im Plural die Norm sindaber da wir auf Deutsch das gleiche Wort verwenden, ist ein kurzer Blick auf diese Frage die Zeit durchaus wert. The New York Times, genau wie auch The Atlantic nutzen seit Jahren beide Formen des Wortes — selbst bei den Schreibtalenten innerhalb bekannter Publikationen gibt es also keine klare Antwort auf die Frage.

Auch Social Media Manager empfehlen diese Form, allein schon wegen der Häufigkeit ihrer Nutzung.

Wie ist die Mehrzahl von E-Mail?

Um der Frage wirklich auf den Grund zu gehen, muss man aber zurück zum Ursprung des Wortes, und dieser liegt natürlich im Japanischen. Soll man der japanischen Sprache also lieber treu bleiben?

Linguisten argumentieren, dass Wörter die aus einer Sprache in eine andere übertragen und dort verwendet werden, dieser neuen Sprache auch immer angepasst werden — unter anderem aus Gewohnheit der Sprecher und auch als eine Art Vermeidungsstrategie von Wörtern die sich sonst seltsam oder zu formell anhören würden.

Dies gilt zum Beispiel für Wörter lateinischen Ursprungs, deren eigentliche Pluralformen in anderen Sprachen nicht mehr genutzt werden. Durch diese Anpassung kommt es auch zu unterschiedlichen Pluralformen von Wörtern, die eigentlich dieselbe Sprache als Quelle haben: Tsunami wird zu Tsunamis, aber Sushi bleibt auch in der Mehrzahl noch Sushi. Es scheint eine feste kulturelle Bindung zu bestehen, wenn die grammatikalische Form der Ausgangssprache beibehalten wird: So ist Sushi ein klar japanisches Essen, Tsunamis hingegen kein allein japanisches Phänomen und dadurch nicht an ein Land und seine Sprache gebunden.

Bei Emoji s lässt sich also eine ähnliche Schlussfolgerung ziehen: Die kleinen Bildchen haben ihren Ursprung vielleicht in Japan, sie werden aber weltweit verwendet. Nicht wirklich, aber es gibt auch keine klare Antwort.

Nächstes Mal: Der Im finalen Teil unserer Trilogie geht es um den.

Wie ist die Mehrzahl von E-Mail?

Was ist er, wie genau funktionieren die verschiedenen Fälle im Deutschen, und ist es in anderen Sprachen anders?

Und zu guter Letzt natürlich eine weitere heiß diskutierte Frage: Ist der Dativ wirklich dem Genitiv sein Tod?

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