Question: Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

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Schauen wir doch nur in die Natur: Hat der Vogel Macht, wenn er auf die Rose macht? Beides sind Strategien der Kontrolle, um sich zu positionieren, um irgendwie mit dem Leben, mit der Welt umzugehen. Zwei Möglichkeiten, dem Leben zu begegnen Macht und Ohnmacht kann man ge- und missbrauchen — der Verstand kann alles ge- und missbrauchen. Woher kommt das Gelassenheitsgebet? ist wie mit einem Messer: Entscheidend ist, in wessen Hand es liegt, denn mit einem Messer kann Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

jemanden töten, aber auch jemanden befreien. Es sind die Motive und Ziele zu hinterfragen, denn ein Ich will immer etwas. Egal, ob es etwas macht oder ob es nichts macht, um etwas zu erreichen oder zu verhindern. Es gibt zwei Möglichkeiten, auf das Leben zu reagieren, um sich von ihm nicht bedroht zu fühlen.

Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

Erst wenn wir müde davon sind, diesen Kampf gegen das Leben zu kämpfen, sind wir wirklich bereit für Gott, für den Weg der Hingabe. Der vom Kampf des Lebens ermüdete Mensch wendet sich Gott zu, denn Gott hat die Macht. Wem geben wir uns hin? Und wir Menschen sind ohnmächtig, spirituell machtlos? Es ist sehr wichtig, an dieser Stelle Ohnmacht und Machtlosigkeit zu unterscheiden.

Ohnmacht ist lähmend und macht handlungsunfähig. Ohnmacht ist keine wirkliche Akzeptanz, sondern eine Erduldung des Zustandes und der Glaube, es könnte anders sein. Ich bin machtlos gegenüber dem Leben, den Gefühlen, den Gedanken — ganz klassisch: dem Wetter.

Volker Panzer: ohne Gott

Machtlosigkeit gibt Raum für die eigene Kraft: Zwar kann ich nicht machen, dass der Regen aufhört, aber ich kann mir eine Jacke anziehen, hinausgehen und im Regen tanzen. Machtlosigkeit in diesem Sinne öffnet ein großes Tor: das Tor zum Vertrauen.

Es bedeutet die Anerkennung eines größeren Vollzuges: Das Leben geschieht zu seinen Bedingungen, ich kann es nicht allein nach meinem Willen gestalten und lenken. Ohnmacht dagegen verschließt die Türen und schützt uns scheinbar vor Unsicherheit, Handlung und Lebendigkeit. Machtlosigkeit aber ist Neuanfang — das Herz ist offen und wir lassen uns ein auf das, was das Leben mit uns vorhat.

Ohnmacht und Machtlosigkeit: das Gegenteil von Macht? Es kann allerdings zu einer Falle werden, Machtlosigkeit als etwas Erstrebenswertes anzusehen; zu meinen, es sei besser, machtlos zu sein, als über etwas Macht zu besitzen. Es ist wie bei einem Boxkampf: Wir treten in den Ring und glauben anfänglich, den Kampf gewinnen zu können, Woher kommt das Gelassenheitsgebet? Leben hinzubekommen.

Nun kann es geschehen, dass wir an einem Punkt des Kampfes erkennen, dass wir ihn nicht gewinnen können, und wir geben auf. Dieses Aufgeben schließt jedoch nicht automatisch das Verstehen ein, dass es darum geht, überhaupt nicht mehr in den Ring zu steigen. Wirkliche Machtlosigkeit besteht Woher kommt das Gelassenheitsgebet?, den Ring zu verlassen und sich den Kampf von der Tribüne aus anzuschauen.

Ramana Maharshi nannte dieses Beobachten: vor dem Ich-Gedanken verweilen. Dort ist das Selbst realisierbar. Nicht involviert, sondern als offener, unvoreingenommener Zeuge, als Zuschauer auf der Tribüne. Es ist das Verweilen in dem, was die Quelle von Macht und Machtlosigkeit ist.

Hingabe und Meditation Je mehr sich bei den Boxern diese Hinwendung der Aufmerksamkeit nach innen vertieft, desto ausgeprägter wird paradoxerweise ihr Bemühen im Ring, eine eindrucksvolle Show hinzulegen. Das Ich gibt nicht so schnell auf. An diesem Punkt kann ich der amerikanischen Zen-Lehrerin Joko Beck nur Recht geben, die sinngemäß äußerte, Woher kommt das Gelassenheitsgebet? es nur starken Menschen gelingt, sich dieser Spannung immer wieder zu stellen.

Woher kommt diese Stärke, die über das Menschliche hinausgeht? Sie speist sich nur aus der Stille. Viele Menschen haben sehr viel Wissen, doch sie wissen nicht, was Hingabe ist. Ich kann auch nicht sagen, was Hingabe ist. Sie überkommt einen, geboren aus dem Erkennen, dass ich es nicht kann. Nun gibt es viele Menschen, deren Konditionierung es ist, die Kontrolle — oder ihre Macht als Mensch — abzugeben.

Ich Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

das nicht nur für schwierig, sondern für unmöglich! Wir müssen diese Unterscheidung nicht leisten können. Wir können nur aus dem Herzen heraus darum bitten, dass es uns gezeigt wird. Letztendlich kann nur jeder für sich in Stille, in Meditation herausfinden, dass alles nur Begrifflichkeiten Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

Macht — Ohnmacht — Machtlosigkeit. In Wirklichkeit gibt es so etwas wie Machtlosigkeit nicht. Die Gnade, von der ich spreche, ist die Gnade, dass alles aufhört: Macht, Machtlosigkeit — das Denken. Das Selbst ist frei von Macht und Machtlosigkeit, frei von Suchen und Finden. Man spricht davon auch als Glückseligkeit.

Wer spricht und wer hört zu?

Bücher

Da gibt es viele Ego-Spiele um Macht, Missbrauch und Scheinheiligkeit. Unter dem Deckmantel der Hingabe an einen Lehrer, einen Weg, eine Praxis entsteht ein spirituelles Ich. Was wir jedoch brauchen, ist Ehrlichkeit, nicht Heiligkeit. Die Ich-Struktur durchschauen, mit Bewusstheit durchdringen. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich habe es selbst durchlebt. Ich stehe mit leeren Händen da und lade andere Menschen dazu ein, ihre Hände auch zu öffnen, damit wir gemeinsam Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

können. Auch beim gemeinsamen Praktizieren in einer Sangha kann die Frage aufkommen, ob es eine Hierarchie, ein Macht-Ohnmacht-Gefüge ist, wenn ich spreche und die Besucher zuhören.

Wo fängt eine hierarchische Struktur an? In meinem Fall war es so, dass ich, als ich die Rolle des Lehrers annahm, mich tiefer in das Schüler-Sein bewegte. Für mich ist das Lehren der eigentliche Lehrer. Gratwanderung zwischen Ego und Selbst Es ist für jeden von uns eine große Herausforderung, all diese Autoritätsspiele zurückzulassen, denn wir lieben unsere Identitäten: die des Suchers, des Schülers, des Lehrers, desjenigen, der gefunden hat. Sie aufzugeben ist ein Risiko. Für mich bedeutet Sangha nicht, dass dort ein fertig gebackener Lehrer sitzt, der immer weiß, wo es entlanggeht.

Suzuki Roshi sagte einmal, es sei besser, einem ernsthaften entschlossenen Schüler zu folgen als einem überheblichen Meister. Bis heute habe ich Respekt vor den Tricks des spirituellen Egos. All das ist eine weitere Einladung, jeden Anspruch auf Vollkommenheit und Wissen aufzugeben. Andererseits gilt es jedoch, dem Wissen, das aus der Tiefe kommt, zu vertrauen, es nicht zu verleugnen. Das ist eine Gratwanderung, die große Wachsamkeit erfordert. Diese Wachsamkeit wird ermöglicht durch Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

disziplinierte spirituelle Praxis. Erlauben wir uns, nicht zu wissen. Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

Woher kommt das Gelassenheitsgebet?

allein ist Weichheit, ein ständiges Hinterfragen: Ist es wahr, was Karim — oder wer auch immer — mir da erzählt? Ist es wahr, was ich gehört oder gelesen habe? Es ist nicht dafür da, gelöst zu werden. Das ist die Ur-Hierarchie — alles andere folgt daraus. Mehr Infos bei ­Susanne unter Tel. Sein tiefstes Anliegen ist es, dass die Menschen in sich selbst finden, was sie unabhängig und frei macht. Die Praxis des stillen Sitzens ist dabei das Herz seiner Vermittlung.

Seine gesamte spirituelle Arbeit bietet er in seiner Freizeit auf Spendenbasis an, neben seiner frei beruflichen Tätigkeit als Dolmetscher Woher kommt das Gelassenheitsgebet? deutsche Gebärdensprache. Die Unterstützung unserer Leser trägt dazu bei, dass wir unsere redaktionelle Unabhängigkeit behalten und unsere eigene Meinung weiter äußern können. Wir sind sicher, dass unsere redaktionelle Arbeit und unsere Themenvielfalt und Tiefe den gesellschaftlichen Wandel beflügeln.

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