Question: In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

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Karte Ostfrieslands Ostfriesland : Oostfreesland, Ostfreesland ist eine in im äußersten Nordwesten. In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? besteht aus denund sowie der kreisfreien Stadt. Ostfriesland liegt an der der und umfasst neben dem Festland auch die, und. Auf seinem Gebiet leben 468. Dezember 2020 auf 3144,26 Quadratkilometern. Die Region ist mit knapp 150 Einwohnern pro km² dünner besiedelt als der Bundesdurchschnitt 233aber ähnlich dicht wie das Bundesland Niedersachsen 168 und überdurchschnittlich dicht für eine ländliche Region ohne Großstadt.

Prägend für Ostfriesland ist, dass es nicht von einer größeren Stadt dominiert wird. Vielmehr sind es die In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?,und sowie die fünf Kleinstädte,Norderney und Borkum und eine Vielzahl von Dörfern, die die Struktur Ostfrieslands bestimmen. Das heutige Gebiet entspricht bis auf kleinere dem Gebiet des früheren Fürstentums Ostfriesland, das bis 1744 bestand.

Von der früheren politischen Einheit Ostfriesland ist heute die übrig geblieben. Die Region war über Jahrhunderte von derder und — besonders in den wenigen Städten — vom geprägt.

Dazu zählte in den insbesondere der Seehandel. Inzwischen haben dervor allem auf den Inseln und in vielen Küstenorten, sowie einige industrielle Kerne hohe Bedeutung für die regionale Wirtschaft erlangt. Gleichwohl nimmt die Landwirtschaft auch weiterhin eine starke Stellung ein — kulturräumlich und auch wirtschaftlich. Trotz wirtschaftlicher Fortschritte in den vergangenen Jahrzehnten gilt Ostfriesland als Region mit einer großen Abhängigkeit von einigen wenigen Branchen und einer kleinen Zahl größerer Unternehmen.

Durch die Jahrhunderte währende, landseitige relative Isolation durch große im Süden Ostfrieslands bei gleichzeitiger Hinwendung zur See hat die Region innerhalb Deutschlands eine teilweise recht eigenständige Entwicklung genommen. Auch enge Verbindungen zu den trugen dazu bei.

Dies zeigt sich noch heute, etwa in kulturellen Belangen oder im politischen Raum, bei Bemühungen, ostfrieslandweite Institutionen zu erhalten und, wo möglich und sinnvoll, nicht mit Institutionen außerhalb Ostfrieslands zu verschmelzen. Der Landstrich gilt als eine der Hochburgen der : Schätzungsweise 50 Prozent der Einwohner sprechen noch.

Ostfriesland, Satellitenaufnahme Ostfriesland liegt an der und ist die nordwestlichste Region Deutschlands. Im Allgemeinen wird unterschieden zwischen Ostfriesland im historisch-politischen Sinne um das es im vorliegenden Artikel geht und dem geografischen Begriff Ostfriesland, der zuweilen weiter gefasst ist siehe dazu den Artikel. Das Ost in Ostfriesland bezieht sich darauf, dass es im östlichen Teil des alten liegt — im Gegensatz zum Westfriesland genannten Teil der und der Region in den.

Neben diesen beiden Frieslanden gibt es das als bezeichnete Gebiet im nordwestlichendas jedoch außerhalb der im als Friesland bezeichneten Gebiete liegt. Ostfriesland umfasst die kreisfreie Stadt sowie die Landkreiseund. Diese bilden — von kleineren Grenzkorrekturen abgesehen — das Gebiet des ehemaligen Fürstentums Ostfriesland 1464—1744das als innerhalbdannwiederum Preußens und später bis 1978 fortbestand.

Die Einwohner dieses Landstrichs sind die einzigen, die sich noch als bezeichnen. Ostfriesland wird begrenzt von den drei Landkreisen Grenze ist die sogenannteund im Osten sowie dem im Süden. Im Westen grenzt Ostfriesland an die Niederlande, im Norden an die Nordsee. Dem Festland vorgelagert sind dievon denen sieben bewohnt sind. Der kleinere östliche Teil Ost-Frieslands war in seinem nördlichen Abschnitt, demzunächst selbstständig alszu der auch Wangerooge gehörtein seinem Südabschnitt, derbereits früher Teil Oldenburgs.

Ostfriesen fühlen sich als Teil der friesischen Kultur — alsdie in den Nationalstaaten der und Deutschlands an der Nordseeküste wohnen. Historisch reicht das hochmittelalterliche Siedlungsgebiet von der bei Groningen bis zur Weser und nördlich der Linie — —.

Zur Sektion Ost des gehören daher neben Organisationen aus Ostfriesland, dem Oldenburger Friesland und dem auch solche aus den Landstriche Landkreis Wesermarsch und zwischen und.

Vor allem in kulturellen, aber auch in politischen und administrativen Belangen zeigt sich ein Bemühen um den Erhalt historisch gewachsener Strukturen und ein Festhalten an organisatorischen Abgrenzungen zum Umland. An diesem ausgeprägten Eigenbewusstsein scheiterte etwa der Zusammenschluss der Landkreise Wittmund und im Zuge der niedersächsischen Landkreisreform zum 1. Der Landkreis hieß Friesland, Kreisstadt war Wittmund. Nach Klagen vor dem Staatsgerichtshof in Bückeburg wurde der Zusammenschluss zum 1.

Auch in der Polizeiorganisation — der Landkreis Wittmund wurde 2005 der Polizeiinspektion in Wilhelmshaven und damit der Polizeidirektion in Oldenburg zugeschlagen, In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? die Kreise Aurich und Leer sowie die Stadt Emden zwei weitere Polizeiinspektionen innerhalb der Polizeidirektion Osnabrück bildeten — ließ sich eine übergreifende Gliederung nicht durchsetzen.

Die Regelung wurde 2007 nach vielerlei Bitten und politischen Interventionen zurückgenommen, der Kreis Wittmund der Polizeiinspektion Aurich angeschlossen. Sie erstreckt sich über rund 90 Kilometer Länge von West nach Ost von der mit dem bis zur Mündung der in den Jadebusen.

Die Inseln sind jeweils durch voneinander getrennt, aber durch die davor liegenden und Platen miteinander verbunden. Zwischen den Inseln und dem Festland befindet sich ein ausgedehnterder über ein weit verzweigtes Flusssystem von Rinnen, und Baljen schiffbare Priele im von Meerwasser überflutet wird und wieder trocken fällt.

Die Inselkette ist Teil des größten und global bedeutsamendas sich von Niederlande über die niedersächsische, hamburgische und schleswig-holsteinische Küste bis nach Dänemark erstreckt und in verschiedenen Nationalparke aufgeteilt ist.

Ostfriesland hat innerhalb dessen mit seiner Küste und den Inseln einen wesentlichen Anteil am. Die Unterschutzstellung des deutsch-niederländischen Teils des Wattenmeers als wurde im Juni 2009 von der beschlossen. Die Ostfriesischen Inseln liegen am Rande des Festlandssockels. Sie sind keine Festlandsreste, sondern geologisch sehr junge Gebilde aus einem Strand- und Dünenwall. Dieser grenzte zur das Wattenmeer zur offenen See ab. Die heutige Kette der Sandinseln vor der südlichen Nordsee von bis ist im Gegensatz zu den auf altem, untergegangenem und mit marinen Sedimenten überlagertem Festland entstanden.

Das Insel-Watt-System ist ein sehr dynamisches System und ständigen Veränderungen unterworfen, das sich vor allem in der Veränderung der Gestalt und Lage der Inseln äußert. Seewärts finden sich auf den Inseln Sandstrände. Durch Strömung, Wellenschlag und Wind bilden sich zunächst Primärdünen, die sich zu bis zu 20 Meter hohen Weißdünen weiterentwickeln. Es schließen sich Dünenbereiche aus älteren Grau- und Braundünen an. Salzwiesen werden noch gelegentlich bei besonders hohen Wasserständen überflutet.

Sie sind durch spezifische Pflanzenwelt aus Halophyten geprägt. Als erste siedelt sich meist der an Quellerzone. Die oberen und unteren Salzwiesen werden teils extensiv beweidet, teils werden sie der natürlichen überlassen. An In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

Festlandküste sind stellenweise vor den Außendeichen noch natürliche Salzwiesen entwickelt. Dennoch kam es bei großen Flutkatastrophen immer wieder zu erheblichen Landverlusten. Im Gegenzug versuchten die Bewohner der Region, Neuland aus dem Meer zu gewinnen, und es entstanden.

Die erfolgreichen Eindeichungen führten aber auch zu großen Verlusten natürlicherdie sich aufgrund der eingeschränkten Dynamik nicht mehr in vollem Ausmaß bilden konnten. Ohne Deiche würden weite Teile Ostfrieslands, vornehmlich die Marschen und In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Moore an den Außenrändern des ostfriesisch-oldenburgischen Geestrückens, zweimal täglich von den Fluten der Nordsee überspült.

Für die Unterhaltung der Deiche im Rahmen des sind mehrere zuständig, die jeweils Abschnitte des Deichbandes unter ihrer Aufsicht haben. Der Anstieg des In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

und kurzfristige Wetterkapriolen durch den machen zusätzliche Küstenschutz- und Entwässerungsmaßnahmen erforderlich. Denn aus topografischen Gründen stellt auch das Wasser innerhalb des Deichbandes ein Problem dar: Wegen des kaum ausgeprägten Gefälles muss Niederschlag über mit ausgestattete und bei vom Schiffen und Booten in die Ems und ihre Nebenflüsse beziehungsweise direkt in die Nordsee geleitet werden.

Bei sehr niedriger Ebbe kann dies durch natürlichen Sielzug geschehen. Ist es jedoch nötig, auch bei Flut zu entwässern, kommen Pumpen zum Einsatz. Bei besonders ergiebigen Regenfällen kommt es fallweise auch vor, dass Entwässerungsgräben in Ostfriesland Schloote genannt sowie Kanäle und kleinere Flüsse in Ostfriesland zumeist Tief genannt über die Ufer treten, weil die Pumpenleistungen nicht ausreichen oder es zu anderen Störungen im Entwässerungsnetz gekommen ist.

Für die Entwässerung sind Entwässerungsverbände, örtlich auch Sielachten genannt, zuständig. Der Küstenraum des Festlandes istdas weiter landeinwärts inund übergeht. An Hochmoorresten ist insbesondere das Gebiet um das bei der nach ihm benannten Ortschaft hervorzuheben.

Es gilt als der größte Hochmoorsee Deutschlands. Dieser und Reste der ehemals großen Hochmoore sowie darin gelegene kleinere Moorseen wie das sind heute Schutzgebiete. Durch soll der ursprüngliche Charakter wiederhergestellt werden, nachdem diese Flächen über lange Zeit stark entwässert und schließlich verbuscht waren. Die Altmoränenlandschaft der Geest zeichnet sich durch vorwiegend sandiges Geschiebematerial der aus und ist weitgehend als land- oder in geringem Umfang forstwirtschaftliche Fläche kultiviert.

Deren Zugangsöffnungen werden mit den ebenso typischen, grob gezimmerten Holztoren Plattdeutsch: hek verschlossen. Inzwischen weicht allerdings das Holz zunehmend Stahl.

Die kleineren Parzellen dienen meist der Viehhaltung, während In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? größeren Parzellen, auf In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? der Maschineneinsatz lohnend ist, auch Pflanzenanbau betrieben wird. Zu den größeren Waldgebieten gehören der Heseler Waldderder Karl-Georgs-Forstder Egelser Wald und der Meerhusener Wald beide Stadt.

In den Samtgemeinden und befinden sich nennenswerte Waldareale, die nur wenige Kilometer hinter der Küstenlinie liegen. Weiterhin gibt es in Ostfriesland eine größere Anzahl natürlicher Niedermoor- Seen, deren größter das bei ist. Neben den bereits genannten Seen befinden sich noch weitere in Ostfriesland, insbesondere im Städtedreieck Emden-Aurich-Leer, darunter die und das. Weitere Flüsse In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? die Landkreis Leerdie bei in die Ems mündet, ihr Nebenflusssowie die im Landkreis Wittmund, die in Harlesiel in die Nordsee fließt In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

allerdings durch ein. Das Kanalnetz in der Krummhörn Ostfriesland ist zudem von einer Vielzahl kleinerer natürlicher Gewässerläufe durchzogen. Sie sind mit künstlich angelegten Kanälen oder den erwähnten Tiefs verbunden.

Der längste künstliche Wasserlauf ist der. Weitere längere Kanäle sind der zwischen Emden und sowie der und der Südgeorgsfehnkanal. Am stärksten von durchzogen sind die Gemeindenund sowie die Stadt Wiesmoor, während die Kanäle in Emden, die keine Fehnkanäle sind, die längsten in den ostfriesischen Städten sind. Die Marschen sind zudem von einer Vielzahl von sogenannten durchzogen. Dabei handelt es sich teils um natürliche Tiefs, teils um künstlich angelegte Entwässerungskanäle.

Die Tiefs waren in früheren Jahrhunderten der Hauptverkehrsträger. Beispielhaft kann hier die Gemeinde Krummhörn genannt werden, deren 19 Dörfer allesamt ans Kanalnetz angeschlossen und mit den Nachbargemeinden sowie der Stadt Emden verbunden sind.

Der höchste natürliche Punkt ist eine auf Norderney, die 24,4 Meter über dem liegt. Auf dem Festland ist der höchste Punkt eine Wanderdüne im Naturschutzgebiet Hollsand in der Gemeindedie etwa 18,5 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der tiefste Punkt befindet sich nahe der Nordseeküste in der Gemeinde. Hier liegt ein Teil des 2,5 Meter unter dem Meeresspiegel. In den Dünen der Inseln sind viele Arten von vorhanden. Zu den typischen Vertretern gehören wie der auf Weißdünen sowie auf Braundünen.

Auf Letzteren breitet sich oft auch großflächig die aus. Auf den höher gelegenen und bei länger trocken fallenden Abschnitten des siedelt sich als Pionierpflanze der an. Auf den Inseln finden sich an Säugetierenund oft in hohen Populationsdichten.

Jahrhundert wurdenund ausgesetzt. Von diesen dreien hat sich hauptsächlich der Hase den Insel-Bedingungen gut anpassen können. Das Watt bietet einer Vielzahl von Vogelarten Nahrung — in Form von, und wie zum Beispiel der. Neben vielen Brutvögeln nutzen etwa zehn Millionen Zugvögel, darunter vor allem wie derGänse und Enten das Wattenmeer. Viele von ihnen leben im Wattenmeer für einen Großteil des Jahres und füllen ihre Fettreserven für den kräftezehrenden Zug auf oder sich wie beispielsweise die.

Die Insel ist mit rund 12. Auch leben sowohl auf den Inseln als auch im Binnenland. Die ist — ebenso wie die Niederungsflächen am Rande der Geest — aufgrund der Eingriffe des Menschen in die Natur und der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung relativ artenarm. Es finden sich Hasen und Fasane, und — in großer Zahl —. In der Marsch ist unter den Entenarten die verbreitet. An den Binnengewässern finden sich auch weitere Entenarten, Gänse, und.

Zu den in den Binnengewässern vorkommenden Fischarten zählen,und. Die Geest ist artenreicher als die Marsch. Zwischen Äckern und Grünlandflächen finden sich die Wallhecken, die günstigere Lebensbedingungen bieten als die Marsch. Dort sind viele Kleinvogelarten anzutreffen, aber auch Rebhuhn und. Das Hochmoor hingegen dient nur wenigen Vogelarten als Lebensraum.

Dafür gibt es in den Hochmoorenund. In den wenigen Wäldern Ostfrieslands ist auch und anzutreffen. Nach der Klimaklassifikation von befindet es sich in der Einteilung Cfb Klimazone C: Warm-Gemäßigtes Klima; Klimatyp Cf: Feucht-Gemäßigtes Klima; Klimauntertyp b: warme.

Die sind aufgrund der Nähe zur Nordsee relativ ausgeglichen; die Sommer sind warm, häufig liegt die Höchsttemperatur über 20 °C, die wird nur an wenigen Tagen überschritten. Die sind im Allgemeinen mild und feucht mit sehr wenigenleichter ist aber jederzeit möglich.

Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 8,4 °C im zentral gelegenen Aurich und 9 °C auf Norderney, wobei auf den Inseln die Temperaturen ausgeglichener sind. Durch den Speichereffekt des Meeres wird noch lange nach dem Hochsommer Wärme abgegeben. Die Temperaturen sind daher im Winter milder. In den Hochmoorgebieten im Landesinneren liegen die Temperaturen zumeist etwas niedriger als in der küstennahen Marsch. Im Laufe des Jahres fallen im Mittel rund 800 mm Niederschlag, auf den Inseln weniger.

Ostfriesland liegt damit rund 100 mm über dem deutschen Durchschnittswert. Der meiste Niederschlag fällt im Landesinneren in den Sommermonaten, vor allem im Juni und Juli. Auf den Inseln sind dagegen die Herbstmonate die niederschlagsreichsten. Die Zahl der Nebeltage mit Sichtweiten von weniger als einem Kilometer ist überdurchschnittlich: 35 Tage auf den Inseln, 45 Tage auf dem Festland — mit noch höheren Werten in den Hochmoorgegenden.

Die Zahl der Schneetage im Jahr liegt zumeist im einstelligen Bereich. Trotz des überdurchschnittlichen Niederschlags und des oft auftretenden Nebels ist Ostfriesland relativ bewölkungsarm und sonnenreich.

Die Sonnenscheindauer liegt mit rund 1500 bis 1600 Stunden etwa im Mittel des nordwestdeutschen Raums, die Inseln liegen noch darüber.

In Ostfriesland weht der Wind stärker und häufiger als im Durchschnitt in Deutschland. Zumeist kommt er aus westlichen Richtungen. An der Küste und auf den Inseln herrscht im Winterhalbjahr bei solchen Wetterlagenbesonders bei Winden aus Nordwest.

In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? ist besonders groß, wenn zur Sturmlage noch die hinzukommt, die das Wasser ohnehin höher auflaufen lässt. Die geringen Temperaturunterschiede, der stetige Wind sowie eine salz- ozon- und jodreiche Luft von hoher Reinheit und Feuchte bilden dasdas Heilwirkungen hervorrufen kann.

Hinzu kommen eine erhöhte Ultraviolett-Strahlung und auf den Inseln eine überdurchschnittliche Sonnenscheindauer. Die drei ostfriesischen Landkreise in der Grafik oben links liegen noch über dem Durchschnitt, in etwas schwächerer Form auch noch die Stadt Emden. Daraus ergibt sich eine von rund 148 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die größten Städte sind Emden 50. Die fünf Mittelstädte verteilen sich über die Region, lediglich Aurich und Wittmund haben eine gemeinsame Grenze — dies allerdings bedingt durch sehr umfangreiche Eingemeindungen bei der.

Die am dichtesten besiedelte dieser Städte ist Leer. Sie erstreckt sich auf lediglich gut 70 Quadratkilometern, während die anderen Städte viel mehr Raum in Anspruch nehmen Wittmund: 210 km², In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? 197,21 km², Emden: 112,33 km², Norden 106,33 km².

Die kleinste Ostfrieslands ist die Insel In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? 652 Einwohnern. Zur Einwohnerzahl in gräflicher beziehungsweise fürstlicher Zeit liegen keine Daten vor. Erst mit der Eingliederung Ostfrieslands in Preußen wurden ab 1750 Listen geführt. Für das Jahr 1744 variieren die Schätzungen zwischen 80. Während 2003 der Bundesdurchschnitt bei 1,37 Geburten pro Frau im gebärfähigen Alter lag, lag er in den Landkreisen Aurich und Leer bei 1,6, im Landkreis Wittmund noch etwas höher.

Allerdings reichen die Geburtenzahlen — wie im übrigen Bundesgebiet — nicht aus, um den Bevölkerungsstand zu halten: Sie liegen unterhalb der. Die Zuwanderung hat über einen längeren Zeitraum das wieder ausgeglichen. Dabei handelte es sich in den 1990ern oftmals um Zuwanderer aus den sowie aus Osteuropa.

Allerdings spielen auch Senioren aus anderen Teilen Deutschlands, die in Ostfriesland und den Ostfriesischen Inseln ihren Ruhestand verbringen wollen, eine Rolle bei der Zuwanderung.

Dies verstärkt allerdings noch — über den ohnehin erwartbaren hinaus — die Überalterung. In einzelnen Gemeinden reicht die Zuwanderung jedoch inzwischen nicht mehr aus, um das Geburtendefizit auszugleichen.

Der Ausländeranteil in Ostfriesland liegt unter dem Durchschnitt der Bundesrepublik von 9,3 Prozent. In der Stadt Emden liegt der Anteil im Jahr 2015 mit 7,2 Prozent noch am höchsten. Im Landkreis Leer liegt der Ausländeranteil im Jahr 2014 bei 5,6 %. Bemerkenswert ist im Landkreis Leer die Tatsache, dass von den rund 6700 Ausländern fast 2100 aus den Niederlanden stammen.

Dies ist mit den im Vergleich zum Nachbarland geringeren Baulandpreisen erklärbar. Der Landkreis Leer hat eine gemeinsame Landgrenze mit den Niederlanden, die führt ins Nachbarland. Im Landkreis Wittmund beträgt der Ausländeranteil 3,5 %, im Landkreis Aurich 4,2 %. Auch im Landkreis Aurich führen Niederländer 761 die Liste der größten Ausländergruppen an. Es folgen Nachweise Besiedlung und später Siedlungen derund. Auf Spiekeroog und Baltrum fanden Hobbyarchäologen 2016 und 2018 zwei menschliche Kieferknochen.

Sie sind 7500 und 5500 Jahre alt und die ältesten bis dato gefundenen menschlichen Überresten im Gebiet der südlichen Nordsee. Überregional bedeutende Funde sind eine der ältesten befestigten Straßen der Welt, der südlich des samt Überresten von Wagen etwa 2500 v. Er galt zu Zeiten seiner Entdeckung als ältester erhaltener Pflug in Europa, da er zunächst in die Jungsteinzeit datiert wurde. Inzwischen wird seine Entstehungszeit auf etwa 1000 Jahre v. Aufgrund der relativ weit entwickelten Form des Hakenpfluges ist nach Ansicht einiger Wissenschaftler jedoch auch eine Datierung in der jüngeren oder der frühen denkbar.

Versuche, das Alter mit der zu bestimmen, schlugen fehl, weil die nach der Bergung genutzten Konservierungsmittel das Messergebnis verfälschten. Eine genaue Datierung des Fundes steht somit noch aus. Karte der germanischen Stämme um 50 n. Während ursprünglich Chauken das Gebiet zwischen Ems und bewohnten, begannen etwa um die Zeitenwende Friesen langsam in diesen Raum vorzudringen. Die Chauken wurden von diesen teils verdrängt, teils in deren Stammesverband aufgesogen.

Seit dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert werden die Chauken nicht mehr erwähnt. Von der Landseite her drängten derweil Stämme in die vor. Die späteren gingen aus der Mischung dieser Bevölkerungsgruppen hervor. Wenige Jahre später ankerte in der Amisia. Der möglicherweise zur Versorgung und zum Schutz der Schiffe genutzte heute Gemeindezählt zu den In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Orten in Niedersachsen, an denen archäologische Funde auf die Anwesenheit römischer Legionäre zu Beginn des 1.

Jahrhundert kam es zu einem starken Rückgang der Besiedlung. Ursache dafür könnte der Anstieg des Meeresspiegels und die dadurch bedingte Überflutung der Marsch und die Vernässung der Geest sein. Der Rückgang der Bevölkerung macht sich ausschließlich in archäologischen Funden bemerkbar, die für das 5. Eine der wenigen Ausnahmen, die für eine kontinuierliche Besiedelung sprechen, ist der. Gesichert ist, dass ein Teil der Bevölkerung mit den nach England übersetzte. In der wurde die in Ostfriesland lebende Bevölkerung vermutlich in den föderativen Stammesverband der Sachsen eingegliedert.

Auf eine kulturelle Annäherung deuten zudem Funde neuer Keramikformen hin, die In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? dem Gebiet westlich der stammen, wo zu dieser Zeit die Sachsen lebten.

Zeugnisse kriegerischer Auseinandersetzungen, etwa Brandhorizonte, fehlen hingegen. Jahrhundert begann eine Neubesiedlung, die sich im Rahmen einer weitläufigen Expansion des friesischen Siedlungsgebiets abspielte. Diese reichte im Westen bis zur Sincfal heutenördlich von und umfasste Südholland, und Westgelderland.

Jahrhundert wurden auch Wursten In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? die nordfriesischen Inseln besiedelt, später das Festland gegenüber. Funde aus dieser Zeit deuten dementsprechend darauf hin, dass die Siedler aus den friesischen Gebieten westlich der stammten. Bis zu den ersten Deichbauten war eine Besiedlung nur in höher gelegenen Geestgebieten und auf so genannten im regelmäßig von der Nordsee überfluteten möglich.

Hierauf spielt der Sinnspruch Deus mare, Friso litora fecit Gott schuf das Meer, der Friese die Küsten an. Zwischen 650 und 700 entstand eindas gelegentlich immer noch als Großreichsbildung missverstanden wird. Unstreitig ist, dass diese sich gegen die fränkische Expansion zur Wehr setzten, was In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

Teile des heutigenOstfriesland und Gebiete bis zur womöglich zusammenführte Magna Frisia. Der erste überlieferte Name eines Heerkönigs istder offenbar ab 678 den christlichen Missionar unterstützte. Sein Sohn und Nachfolger hatte, wie sein Vater, seinen Machtschwerpunkt im Westen, im Raum Utrecht. Er stand 716 mit seinem Heerhaufen vor und besiegte im selben Jahr den fränkischender damit seine einzige Niederlage hinnehmen musste.

In der Folge wurden Industriekomplexe wie die im östlichen nach ihm benannt. Er ist bis heute Teil der Folklore. Er widersetzte sich vergeblich der Rückeroberung des westlichen Frieslands durch die Franken, und nach 720 waren alle friesischen Landesteile westlich der Vlie in fränkischer Hand.

Endgültig schlug Karl Martell die Friesen in der 734. Poppo fand dabei den Tod. Sachsen und Friesen, die gegen Karl gekämpft hatten, wurde das Ius paternae hereditatis, das Recht auf ihr väterliches Erbe und damit ihr freies Erbeigen entzogen. Zur Absicherung seiner Eroberungen ließ In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

zudem das alte Friesische Recht aufzeichnen und mit fränkischen Gesetzen in einer Übersicht zusammenfassen, der. Hier finden sich erstmals Hinweise auf eine Teilung der friesischen Gebiete, welche bis heute Bestand hat. In dieser Zeit wurde Ostfriesland Ziel mehrfacher Normanneneinfälle, bei denen die Bevölkerung auf sich allein gestellt war.

Die Verteidigung des Landes organisierte Karl, indem er in Friesland entlang der Küste und insbesondere an den Flussmündungen eine Küstenwacht einrichtete, die sich auf die Selbsthilfe der waffenfähigen und königstreuen Friesen stützte. Tatsächlich gelang mit dem Sieg in der im Jahr 884 die dauerhafte Vertreibung der Wikinger aus Ostfriesland, diese bildeten aber eine stete Bedrohung. Die ostfriesischen Männer wurden dafür vom Militärdienst auf fremden Territorien freigestellt.

Die Friesen entwickelten daraus denKarl der Große sei der Stifter der gewesen, wahrscheinlich wurde diese aber erst später gewährt. Die so privilegierte Schicht dürfte dünn gewesen sein, da sie ausschließlich aus Männern bestand, die In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? waren und denen Karl daher das Ius paternae hereditatis nicht entzogen hatte. Erst als der Sohn Karls,ihnen dieses 814 zurückgab, gelangten alle grundbesitzenden Friesen in den Genuss der Königsfreiheit.

Diese zahlten dem König im Gegenzug dafür eine huslotha oder koninckhuere genannte Abgabe. Zu dieser Zeit wurde die gescheiterte durch die Missionare und wieder aufgenommen. Ostfriesland wurde zu einem Teil demzum anderen dem zugeschlagen. Im Zuge der Christianisierung entstand an der niederländischen und deutschen Nordseeküste eine.

Ihren Höhepunkt fand die Bewegung im 12. Insgesamt lassen sich von Westfriesland über bis Ostfriesland etwa 120 Gründungen der verschiedenen Orden nachweisen. In Ostfriesland selbst gab es mehr als. Nach der Reformation wurden die Klöster und zum Teil als profane Gebäude genutzt. Die meisten wurden jedoch abgebrochen und das so gewonnene Baumaterial, etwa die Ziegel, zum Hausbau oder zur Anlage von Befestigungen für die In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

genutzt. Auch die Urkunden, Verträge, Bild- und Schriftquellen, die in ihnen aufbewahrt wurden, gingen größtenteils verloren. Die Gruppe der Großen reichte zwar teilweise bis zur fränkischen Eroberung zurück, doch blieb der in Europa verbreitete in Ostfriesland wenig entwickelt. Vielmehr verstanden sich die Friesen als von grundherrlichen Bindungen freie Bauern, die weder an die Scholle gebunden waren, noch entwickelten, wie sie in den karolingischen Herrschaftsgebieten entstanden waren.

Zwar gab es Unfreie, aber ihre Zahl dürfte gering gewesen sein. Die Ablösung der Grafengerichtsbarkeit durch die Konsularverfassung begann schon vor dem 12. Jedes Jahr versammelten sich vom 12. Jahrhundert in der so genannten gewählte Abgesandte der sieben friesischen Seelande am dritten am nahe. Die Zahl sieben ist hierbei lediglich symbolisch zu In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?, tatsächlich waren es Abgesandte aus mehr Landstrichen.

Am Upstalsboom wurde Recht gesprochen und politische Entscheidungen von überregionaler Bedeutung getroffen. Die Abgeordneten wurden bereits zu Ostern in den Gauen gewählt. Urkundlich nachgewiesen sind diese Versammlungen zwischen 1216 und 1231 und von 1323 bis 1327. Jahrhunderts zerfiel die Redjeven-Verfassung zusehends, wozu auch der Ausbruch der Pest und Sturmflutkatastrophen beigetragen haben mögen, in deren Gefolge viele der bedeutenden Familien verarmten.

Auch hatten Feudalherren wie die Bischöfe von Münster oder die Grafen von Oldenburg ihre Bestrebungen keineswegs aufgegeben, den Norden ihrem Herrschaftssystem einzufügen. Diese Situation machten sich einige einflussreiche Familien zu Nutze und schufen ein Herrschaftssystem, in dem sie als Häuptlinge hovedlinge die Macht über mehr oder weniger weite Gebiete gewannen. Dabei etablierten sie weiterhin kein Feudalsystem, wie es im übrigen Europa zu finden war, sondern eher ein Gefolgschaftssystem, das älteren Herrschaftsformen germanischer Kulturen im Norden ähnelte, indem die Bewohner der jeweiligen Machtbereiche zwar in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Häuptling standen, diesem verschiedentlich verpflichtet waren, im Übrigen ihre Freiheit behielten und sich auch anderweitig niederlassen konnten.

Jahrhunderts bildeten die Machtkämpfe der verschiedenen Häuptlingsfamilien ein lokales Problem. Nachdem die durch den im Jahr 1398 von der Ostseeinsel vertrieben waren, fanden sie jedoch Aufnahme bei einigen der ostfriesischen Herrscher, die sie als Streitmacht einsetzten. Einer der Seeräuber, die in Ostfriesland Unterschlupf fanden, war.

Er quartierte sich in ein, das damals noch an der lag und somit Zugang zur offenen See hatte. Dadurch kam es zu erheblichen Spannungen mit derderen Heere in der Folgezeit mehrfach in Ostfriesland einmarschierten. Vor allem die Städte und sahen sich durch die Seeräuber geschädigt. Die Konflikte unter den Häuptlingen wurden durch das Engagement der Hanse jedoch nicht beseitigt, sondern eher noch verkompliziert.

Die Hanse schlug 1401 eine erfolgreiche Seeschlacht vor gegen die Seeräuber. Teile Ostfrieslands, darunter Emden, wurden besetzt, vor allem von hamburgischen Kräften. Sie zogen erst 1453 wieder aus Emden ab. Erst der Aufstieg der um 1430, als Edzard Cirksena sich als Anführer eines durchgesetzt hatte, beendete diese von dauerhaften Fehden geprägte Phase, zugleich aber auch die Sonderstellung der regionalen Gesellschaftsverfassung.

Die größte Ausdehnung erreichte die Grafschaft unterdem Cirksena-Herrscher, unter dessen Herrschaft auch die Ausbreitung der in Ostfriesland begann und das konzipiert wurde.

In dieser Zeit 1547—1625 lebte auch, und erster der. Die Grafen konnten in Ostfriesland allerdings keine starke Adelsherrschaft wie in den anderen Staaten des Reiches durchsetzen, da die friesischen Stände ihre Freiheitsrechte weitgehend zu wahren und verteidigen wussten.

Ostfriesland um 1600, gezeichnet von Bereits um 1520 hielt die Reformation Einzug in Ostfriesland. Anders als in den meisten Regionen war es jedoch nicht die Obrigkeit, die hier federführend war. Zwar unterstützte Graf die Verbreitung der neuen Lehre, war in seiner Position jedoch zu schwach, um ein bestimmtes Bekenntnis durchzusetzen.

So existierten Katholizismus, lutherischer Protestantismus und in Ostfriesland nebeneinander, ohne dass dabei eine Konfession die Oberhand gewinnen konnte. Vielmehr setzte sich eine Spaltung des Landes in einen lutherischen Osten und einen calvinistischen Westen durch.

Vor allem die Stadt Emden profitierte in den Folgejahren vom Zuzug von Glaubensflüchtlingen aus den Niederlanden, die etwa aus führte — nach ihm wurden die benannt —, aber auch aus Frankreich und England.

Zeitweise sah es so aus, als ob die Stadt ein drittes reformatorisches Zentrum neben und werden könnte. Die Stadt agierte immer selbstbewusster gegenüber dem Grafen. Die Spannungen gipfelten 1595 in derbei der Graf gezwungen wurde, seine Residenz nach Aurich zu verlegen und auf den Großteil seiner Rechte in Emden zu verzichten.

Jahrhundert geholt haben, wahrscheinlich reichen die Kontakte aber erheblich weiter zurück, zumal Friesen wie Juden sehr stark im Fernhandel tätig waren.

Die älteste Synagogengemeinde entstand um 1550 in Emden; weitere Gemeinden entstanden in allen größeren Orten. Die Schlacht von Jemmingen, dargestellt von 1568 geriet Ostfriesland in die Auseinandersetzungen derals niederländische Truppen, die so genanntenunter ihrem Anführer nach der ins auswichen. Spanische Truppen unter folgten ihnen. Juli 1568 trafen die beiden Verbände in der aufeinander, die mit einem Sieg der Spanier endete.

Albas Heer zog anschließend drei Tage lang plündernd, brandschatzend und vergewaltigend durch das Rheiderland. Emden um 1575 Während des große Not durch die Truppen des.

Die einzige Ausnahme bildete Emden, da der kurz zuvor fertiggestellte die Stadt vor der Eroberung schützte. Die Stadt erlebte von 1570 bis zum Ende des ihre größte Blütezeit und wurde einer der wichtigsten europäischen Hafen- und Reedereistandorte.

Dies war in erster Linie der großen Zahl niederländischer Glaubensflüchtlinge geschuldet, die sich in der Seehafenstadt niederließen. Mehrere Tausend Kaufleute, Reeder und Handwerker siedelten sich in der Stadt an, die Einwohnerzahl stieg um 1600 auf annähernd 15. Emden war damit in dieser Zeit eine der führenden Hafenstädte Nord- Europas.

Die Stadt war zudem durch das Wirken reformierter Prediger auch eine Hochburg des. Emder Kaufleute gründeten 1633 die erste Fehnsiedlung Ostfrieslands, West- Großefehn. Der 1618 ausgebrochene Dreißigjährige Krieg hatte für Ostfriesland zunächst keine militärischen Folgen, und auch später fanden hier keine Kämpfe statt. Stattdessen fungierte die Gegend als Ruheraum für einige Truppen mit verheerenden Folgen, da diese sich an der Bevölkerung schadlos hielten. Von 1622 bis 1624 waren es die Truppen von Mansfeld, von 1637 bis 1651 waren es hessische Truppen.

Dem Dreißigjährigen Krieg folgte eine unvergleichliche Machtentfaltung der ostfriesischen Stände, die sich weitgehend unabhängig vom jeweiligen Landesherrn machten. Der Versuch, die landesherrliche Macht wiederherzustellen, schlug fehl. Aus der Vertretung der ostfriesischen Stände ging später die hervor, die noch deren Wappen führt, sich inzwischen aber von einer politischen Institution zu einer Einrichtung der Kulturpflege gewandelt hat.

Das Fürstentum Ostfriesland kam unter den Einfluss der Niederlande und lehnte sich politisch, kulturell und wirtschaftlich eng an diese an. Die Niederlande stationierten an zentralen Orten Truppen, darunter in bei und in Emden. Während des von 1672 bis 1679 durchzogen Truppen verschiedener Staaten Ostfriesland, das den Abzug durch Zahlungen erkaufen musste. Anfang September 1676 marschierten schließlich acht münsterische Kompanien Infanterie als Grenzschutz nach Ostfriesland ein.

Die Stände benötigten nun ihrerseits eine Schutzmacht, um das innenpolitische Übergewicht der Fürstin wieder ausgleichen zu können, wofür sich anbot. Dieses interessierte sich für Ostfriesland, weil auf diese Art die von an den strategisch viel besser gelegenen Hafen von Emden verlegt werden konnte, zumal dieser zu In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Zeit als einer der besten Europas galt. Dabei nutzte Kurfürst 1682 die erneut aufflammenden Konflikte zwischen dem Fürstenhaus und den ostfriesischen Ständen.

Vor allem die Stadt Emden war an einer Schwächung des Fürstenhauses interessiert und einigte sich mit dem brandenburgischen Herrscher. Dieser ließ Truppen in Ostfriesland aufmarschieren. Im November 1682 landeten brandenburgische Truppen unter vor Greetsiel.

November erfolgte die Einnahme dernachdem die Stände in Emden dies gebilligt hatten und die nur 16 Mann starke Garnison im Einvernehmen kapitulierte, woraufhin am 22. April 1683 ein Handels- und Schifffahrtsvertrag mit den Ständen Emdens ausgehandelt wurde. Fortan wurde Emden der Stammsitz der Brandenburgisch-Afrikanischen Compagnie und Vorposten. Karte des durch die Weihnachtsflut 1717 überschwemmten Gebietes Die hatte für Ostfriesland verheerende Folgen.

In der gesamten Grafschaft verloren 2787 Menschen ihr Leben etwa 3,6 Prozent der Bevölkerung durch die Auswirkungen der Flut. Auch der Viehbestand erlitt starke Verluste. Insgesamt ertranken 2186 Pferde, 9430 Rinder, 1031 Schweine sowie 2682 Schafe. Auf die Verheerungen der Flut folgte eine Phase des wirtschaftlichen In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

und der Armut. Der Fürst ging als Sieger aus diesem Konflikt hervor. Selbst die an der Spitze der renitenten Stände stehende Stadt Emden unterwarf sich. Durch Verhandlungsfehler des Kanzlers von Georg Albrecht,kam es jedoch nicht zu einer friedlichen Einigung der an dem Konflikt beteiligten Parteien.

Obwohl Kanzler und Fürst eine strenge Bestrafung der Renitenten forderten, wurden diese 1732 vom Kaiser amnestiert. Als Fürst Georg Albrecht am 11. Juni 1734 starb, übernahm im Alter von 18 Jahren die Amtsgeschäfte als letzter noch lebender Nachkomme von Georg Albrecht.

Auch er konnte die Konflikte mit den Ständen nicht lösen. Zu dieser Zeit wurden die Weichen für die Machtübernahme in Ostfriesland gestellt. Eine wichtige Rolle nahm hierbei die Stadt Emden ein, die nach dem Appell-Krieg politisch isoliert und wirtschaftlich stark geschwächt war. Ziel der Emder Stadtspitze war es, die Stellung als ständische Hauptstadt und Handelsmetropole zurückzugewinnen.

Ab 1740 setzte sich die Meinung durch, dass dieses Ziel mit preußischer Hilfe erreicht werden könnte. Dazu sollte ein Vertragswerk geschaffen werden, das die preußische Anwartschaft anerkannte. Die wirtschaftliche Position Emdens sollte durch Schutzmaßnahmen und Förderungen gestützt und die bestehenden Privilegien etwa das der Stadt bestätigt werden.

Die Verhandlungen auf preußischer Seite führte der Direktorialrat im niederrheinisch-westfälischen Reichskreis,der am 8. November 1740 ein erstes Gutachten über die Verfahrensweise beim Eintritt des Erbfalls vorlegte. Homfeld galt als einer der führenden Vertreter der renitenten Stände. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam es am 14. März 1744 zum Abschluss von zwei Verträgen, die zusammenfassend als bezeichnet werden.

Zum einen war dies die Königliche Special-Declarations- und Versicherungsakte, zum anderen die Agitations- und Konventionsakte, in der vornehmlich wirtschaftliche Regelungen getroffen wurden. Des Weiteren stützte sich Preußen auf die von 1694 ausgestellte Expektanz, die das Recht auf Belehnung des Fürstentums Ostfriesland für den Fall fehlender männlicher Erben sicherstellte.

Trotz des Widerstands des setzte sich Preußen im Bemühen um Ostfriesland durch. Mai 1744der letzte aus dem Hause Cirksena, starb, machte König von Preußen sein Nachfolgerecht geltend, das in der Emder Konvention geregelt war. Er ließ Ostfriesland von Emden ausgehend ohne Widerstand besetzen, worauf am 23. Juni das Land der Krone huldigte. Die Landeshauptstadt Aurich blieb Sitz der Landesbehörden, erhielt eine und wurde Regierungshauptstadt der preußischen Provinz Ostfriesland.

Das gesamte Inventar des Schlosses, darunter die ostfriesische Fürstenbibliothek und das Mobiliar, wurde in mehreren Auktionen versteigert, so dass davon heute kaum noch etwas erhalten ist. Die preußische Herrschaft brachte für Ostfriesland einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung und die verstärkte Öffnung nach außen. Zudem profitierte die Stadt Emden von der Einrichtung eines im Jahr 1751. Auch das Postwesen wurde ausgebaut. Mit dem von 1765 begann die und die Gründung vieler neuer.

Preußen erkannte die selbstständige Stellung Ostfrieslands innerhalb des Staates an und setzte einen weitgehend autonom regierenden Kanzler ein.

Der erste Kanzler war der oben genannte, äußerst einflussreiche Sebastian Anton Homfeld aus einer rheiderländischen Honoratiorenfamilie, dem Gerüchte die Vergiftung des letzten ostfriesischen Fürsten zuschreiben. Karte des Königreichs Holland mit Ostfriesland rechts oben Nach der 1806 und dem daraufhin erfolgten 1807 ging Ostfriesland zunächst an und wurde im März 1808 an das unter der Regentschaft von Bruder stehende. Das westliche Ostfriesland Rheiderland wurde aufgrund alter niederländischer Ansprüche aus Ostfriesland ausgegliedert und dem niederländischen Departement mit der Hauptstadt zugeschlagen.

Frankreich brachte moderne Rechtsvorstellungen nach Ostfriesland und unternahm die ersten Schritte zu einem umfassenden Umbau des Gesellschaftssystems. Auf Anordnung Napoleons mussten die Ostfriesen 1811 die bisher dort unbekannten Familiennamen annehmen und ihr bisheriges kompliziertes System der Namensvererbung aufgeben — dies setzte sich aber erst Mitte des 19.

Es wurden auch erstmals Bürgermeister in den Dörfern eingeführt. Die Dorfgesellschaften kannten bis dahin keine zentrale Verwaltungsstelle, da die Verantwortung auf die Olderlinge, Deichgrafen und andere lokale Honoratioren gleichmäßig verteilt war. Zur Durchsetzung der wurden zahlreiche französische Zollbeamte eingesetzt, deren Nachkommen teils noch immer in Ostfriesland leben.

Einige Ostfriesen wurden in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit durch den England-Schmuggel wohlhabend, unter anderem mit. Dennoch empfanden die meisten auch die hier lebenden Juden, denen unter holländischer und später unter französischer Besetzung die Bürgerrechte und die völlige Gleichberechtigung zugestanden wurde die Fremdherrschaft als bedrückend und beteiligten sich an den Befreiungskriegen gegen.

Nach der Niederlage Napoleons und dem Zusammenbruch seiner Herrschaft zogen in den Jahren 1813 bis 1815 erneut die Preußen ein. Ostfriesische Soldaten nahmen an den Schlachten von und Waterloo teil. Preußen musste Ostfriesland an das Königreich Hannover abtreten.

Federführend war dabei dasdas die Festsetzung Preußens an der Nordseeküste verhindern wollte. Die Stände des Fürstentums werden ihre Rechte und Privilegien behalten. Auswandererzeitung Ostfriesische Nachrichten — Heimatblatt der Ostfriesen in Amerika Zur Verwaltung des neuen Gebietes wurde am 17.

Juni 1817 eine Provinzialregierung mit Sitz in Aurich gebildet. Zu dieser Zeit lebten etwa 142. Bis zum Ende der hannoverschen Zeit erhöhte sich die Einwohnerzahl um etwa 37 Prozent auf In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?. Ziele der Ostfriesen waren vor allem die Staaten undin denen es noch heute Regionen gibt, in denen Plattdeutsch gesprochen wird.

Die Auswanderer zogen bevorzugt mit Menschen zusammen, mit denen sie schon in ihren Heimatdörfern zusammengelebt hatten. Von 1882 bis 1971 erschien in den Vereinigten Staaten die Zeitung — Heimatblatt der Ostfriesen in Amerika. Als das Land mit der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866 wieder preußisch wurde und sich daraus ein Entwicklungsschub ergab, wurde dies in Ostfriesland allgemein beifällig aufgenommen.

Darüber hinaus setzte sich die kulturelle Verbindung mit Deutschland Duitsland endgültig durch und die Verwendung der hochdeutschen Sprache in der Schule wurde üblich in manchen Gebieten wurde zuvor noch Niederländisch und auch ostfriesisches Platt gesprochen. Juli 1902 zur Einweihung des neuen Emder Hafens Ostfriesland war ab 1866 Teil der preußischen.

In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? der wurde der preußische Regierungsbezirk Aurich gebildet, wobei die Bezeichnung Landdrostei ebenso wie die Ämterstruktur In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? bis 1885 erhalten blieben. In jenem Jahr wurden die Landkreise Aurich, Emden ohne Stadt EmdenLeer, Norden, Weener und Wittmund gebildet. Als kreisfreie Stadt kam Emden hinzu.

In den Jahren 1880 bis 1888 wurde der erbaut. Seine Entstehung verdankte er dem Wunsch Preußens, seinen als Exklave im damaligen gelegenen Kriegshafen über den Wasserweg mit dem preußischen Ostfriesland, zu dem Wilhelmshaven politisch gehörte, und hier insbesondere dem zu verbinden.

Wirtschaftlich blieben Ackerbau und Viehzucht, insbesondere die Rinderzucht dominierend. Aurich und Leer waren zu dieser Zeit In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Viehhandelsplätze. Die Industrialisierung fand hingegen nur sehr zögerlich statt. Bedeutung erlangten die Werften in Leer und Emden. Hier lagen auch die Handelszentren des Regierungsbezirks.

Bei der wirtschaftlichen Förderung konzentrierte sich der preußische Staat auf Emden. Die Stadt entwickelte sich infolgedessen zum Seehafen des und bedeutenden Umschlagplatz für Massengüter wie Erze und Kohle. Einen Anschub leistete dabei der 1899 fertiggestellte. Mit einer Binnenlänge von 260 Metern galt sie damals als eine der größten Seeschleusen der Welt. Mit dem Bau wurde auch ein neues Hafenbecken angelegt, der Neue Binnenhafen. Die Einfuhr im Emder Hafen steigerte sich von 75.

Dieser Entwicklung folgten die anderen Städte nur bedingt. Lediglich in Leer gab es ein bescheidenes Wachstum, nachdem der Hafen von 1901 bis 1903 modernisiert worden war. Das Bevölkerungswachstum in der Region setzte sich fort. Im Jahre 1905 lebten 251.

Um die Jahrhundertwende setzte ein Wirtschaftswachstum ein, das bis zum Beginn des anhielt. Wie im übrigen Reich wurde in Ostfriesland der Beginn des Krieges begeistert gefeiert. Viele junge Männer meldeten sich freiwillig zum Dienst. Das in Aurich stationierte Ostfriesische Infanterie-Regiment In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?. Nach dem Ende des Krieges wurde es Mitte 1919 aufgelöst.

Einen Tag vor Abdankung des Kaisers wurde in Aurich und Emden am 8. Wenig später folgten Leer, Norden, Esens, Wittmund und Dornum. November 1918 wurde vor rund 100. Zum Präsidenten wurde ernannt — eine Episode, die jedoch ohne Folgen für Ostfriesland blieb.

In der ländlichen, eher konservativ ausgerichteten Bevölkerung Ostfrieslands konnten sich die Arbeiter- und Soldatenräte nicht etablieren, so lösten sie sich dort nach der Wahl zur nach und nach auf.

Diese Position hielt er bis zum 1932 inne. Notgeld des Kreises Aurich 1923 Ostfriesland als vorwiegend ländlich geprägte Region hatte nach dem Ersten Weltkrieg während der eine wirtschaftlich relativ günstige Phase erlebt. Mit ihren Überschüssen bedienten die Bauern einen Markt, der schnell wuchs.

Dies führte beispielsweise in der stark von der Landwirtschaft abhängigen Stadt Aurich zu einer fatalen Kettenreaktion. Der Wert der Höfe halbierte sich, die Landbevölkerung verarmte. Dadurch kam es häufig zu Zwangsversteigerungen unter Wert, was mit einer gewissen Verzögerung die Banken in eine Krise führte und schließlich Handwerk und Handel mit sich riss. Rechnungen konnten nicht mehr bezahlt, Kredite nicht mehr bedient werden. Maßnahmen der Bezirksregierung, um die Konjunktur durch staatliche Nachfrage wieder anzukurbeln, wie Investitionen in Deichbau- und Landgewinnungsprojekte, die Moorkultivierung und den Bau mehrerer Schöpfwerke, blieben wirkungslos.

Die Stadt Emden war zudem durch die vom Ruhrgebiet als ihrem wichtigsten wirtschaftlichen Hinterland abgeschnitten. Die Ein- und Ausfuhr von Erz und Kohle nahmen ab.

Dadurch kam die heimische Industrie, namentlich derzum Erliegen. Die folgenden Jahre waren geprägt durch eine hohe Arbeitslosigkeit, Streiks, Rezession. In dieser Zeit breitete sich der bis dato unbedeutende in Ostfriesland aus, der sich unter anderem gegen den jüdischen Viehhandel richtete, dem manche in der Zeit der damaligen Agrarkrise mit Vorurteilen und Misstrauen begegneten. Vor allem der Fall des Borkumer Pastorsder mit antisemitischen Hasstiraden das Publikum aufhetzte und anschließend im sogenannten Münchmeyer-Prozess gezwungen wurde, sein Amt als Pastor aufzugeben, In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

dabei reichsweites Aufsehen. Der wurde aufgelöst und in den Landkreis Leer integriert. Der wurde ebenfalls aufgelöst, nachdem die kreisfreie Stadt Emden bereits vier Jahre zuvor einige Gebiete des Kreises eingemeindet hatte. Der Großteil des Kreises Emden, darunter das Gebiet der heutigen Gemeindenundkam zumein kleinerer Teilzum Landkreis Leer, der dadurch nahezu seine heutige Größe erreichte.

Bei den Reichstagswahlen von 1932 wählten 44,2 % der Stimmberechtigten im Regierungsbezirk Aurich die. Die Wahl von 1933 besiegelte schließlich das Ende der auch in Ostfriesland. März erreichten die Nationalsozialisten 47,5 Prozent der in Ostfriesland abgegebenen Stimmen, in einzelnen Orten wie etwa fast 70 Prozent.

Im Landkreis Wittmund erzielte die Partei mit 71 Prozent der abgegebenen Stimmen ihr Spitzenergebnis. Die Medien wurdenwas auf nur geringen Widerstand traf. Verbände und Vereine wurden nach dem strukturiert, jüdische Mitglieder hinausgedrängt und die freie Marktwirtschaft eingeschränkt. Nach der Anfang 1933 hatten vor allem die Juden unter Repressionen staatlicher Organe zu leiden. Sozialisten und Kommunisten wurden in Schutzhaft genommen und zum Teil in inhaftiert.

Zwei Monate nach der Machtergreifung und vier Tage früher als in anderen Teilen des begann in Ostfriesland der Boykott jüdischer Geschäfte. März 1933 postierte sich die vor den Geschäften. In In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

Nacht wurden in Emden 26 Schaufensterscheiben eingeworfen, was die Nationalsozialisten später den Kommunisten anlasten wollten. Jüdische Gemeinden in Ostfriesland vor 1938 In der Nacht vom 9.

In dieser Nacht wurden die von Aurich, Emden, Esens, Leer, Norden und Weener niedergebrannt. Die Synagoge in Bunde war schon vor 1938 an den Kaufmann Barfs verkauft und abgerissen worden. Die Synagoge von Jemgum war bereits um 1930 verfallen. In damals noch zu Ostfriesland gehörenden hatte ein Kaufmann das Gebäude 1938 erworben und nutzte es als Farblager, weshalb die Nazis wahrscheinlich kein Feuer legten.

Die Synagoge von Norderney wurde 1938 verkauft, die in Wittmund war im Juni 1938 auf Abbruch verkauft worden. Erhalten ist heute nur noch die Synagoge von Dornum, welche am 7. November 1938 an einen Tischler verkauft wurde. Alle männlichen Juden wurden zusammengetrieben und nach zum Teil stundenlanger Schikane über in das deportiert, aus dem sie erst nach Wochen zurückkehren konnten. Mit Einführung der wurden nach Aurich auch Emden und Leer Garnisonsstädte.

Während des war Emden als wirtschaftliches wie industrielles Zentrum Ostfrieslands mehrfach Ziel von Luftangriffen, die jedoch zunächst nur geringere Schäden anrichteten. September 1943 fanden in Esens 165 Menschen bei einem Bombenangriff den Tod. Aurich wurde während des Krieges dreimal bombardiert. Dabei kamen 17 Menschen ums Leben und 24 wurden verletzt.

September 1944 wurde Emden erneut bombardiert. Beim Angriff alliierter Bomber wurden rund 80 Prozent der Innenstadt und damit fast die gesamte historische Bausubstanz zerstört. Emden gehört damit zu den zehn am stärksten vom in Mitleidenschaft gezogenen deutschen Städten, bezogen auf den Prozentsatz der zerstörten Wohnungen. Die hier unter unmenschlichen Bedingungen Inhaftierten mussten Panzergräben rund um die zur Festung erklärte Stadt Aurich ausheben.

Innerhalb der zwei Monate seines Bestehens starben 188 Häftlinge. Ende April 1945 erreichten alliierte Bodentruppen Ostfriesland. April wurde Leer von kanadisch-englischen Truppen eingenommen. Mai erreichten sie auch Oldersum und Großefehn. Mai 1945 verhandelte eine Delegation aus Aurich erfolgreich mit den heranrückenden über die kampflose Übergabe der Stadt. Die Kampfhandlungen in Aurich wurden dann jedoch auf Grund der Waffenstillstandverhandlungen auf höherer Ebene eingestellt. Mai unterzeichnete bei im Auftrag des letztender sich mit der nach - abgesetzt hatte, die für die Truppen in, und.

Die Kampfhandlungen in Ostfriesland endeten damit am 5. Mai 1945 um acht Uhr. Dabei waren auch kanadische Soldaten in Ostfriesland stationiert. In den Niederlanden gab es Überlegungen, einige. Dabei wurde auch Ostfriesland ins Auge gefasst. Insbesondere auf den Dollart, die Emsmündung und Borkum hatten es die Niederlande abgesehen, um Emden vom Seehandel abzuschneiden.

Diese Pläne scheiterten jedoch am Widerstand der Westalliierten. August 1946 zerschlugen die Briten das Land Preußen und bildeten aus dessen ehemaliger Provinz Hannover dasaus dem gemeinsam mit den Ländernund bereits am 1.

November 1946 das Land hervorging. Ostfriesland wurde von vielen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den bevölkert. Lebten 1945 noch etwa 295. Der Wiederaufbau nach dem Krieg dauerte in Emden aufgrund der massiven Zerstörungen am längsten. Noch zu Beginn der 1960er Jahre gab es in der Stadt.

Umgekehrt wurde der Ort Idafehn, der zuvor zur Gemeinde im gehört hatte, 1974 der Gemeinde im Landkreis Leer zugeschlagen. Innerhalb Ostfrieslands wurden viele kleine Gemeinden mit einer teils nur dreistelligen Einwohnerzahl zu größeren Gemeinden oder verschmolzen.

Auch haben Städte in größerem Umfang umliegende Gemeinden eingegliedert. Damit war im Wesentlichen der heutige Zustand hergestellt. Januar 1978 wurde der Regierungsbezirk Aurich mit den Bezirken Osnabrück und Oldenburg im Regierungsbezirk zusammengefasst.

Seither ist Ostfriesland somit keine eigenständige Verwaltungseinheit mehr. Lediglich die als ist weiterhin ostfrieslandweit tätig — politisch jedoch lediglich auf dem Gebiet der Kulturpolitik, wozu unter anderem die Pflege des Plattdeutschen, die Aufarbeitung der Geschichte Ostfrieslands, die Bewahrung des Kulturerbes und seit 2006 auch Teile des Regionalmarketings gehören.

Die Landschaftsversammlung als oberstes Organ setzt sich aus gewählten Vertretern zusammen, die von den drei Kreistagen und dem Emder Stadtrat zu benennen sind und versteht sich als identitätsstiftende Institution aller Ostfriesen. Unter In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? ist die Ostfriesische Landschaft, 1464 entstanden, mit weitem Abstand die älteste — alle anderen wurden erst im 20.

In den 1980er Jahren begann auch der Aufstieg Leers zum zweitgrößten deutschen Seereedereistandort nach Hamburg. Ende der 1960er Jahre ist der aufgekommen; seine Entstehungsgeschichte erklärt, warum es diese Witze nur über die Ostfriesen gibt und nicht auch über die Nordfriesen.

In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? der in Emden 1972der 1986der in Emden 1995 und kleineren Museen in anderen ostfriesischen Orten wurde die kulturelle Infrastruktur seit Anfang der 1970er Jahre stark ausgebaut. Allerdings haben Friesland und Wilhelmshaven von einer Teilnahme abgesehen. Welche inhaltliche Verantwortung der Regionalrat darüber hinaus übernehmen soll, wird noch entschieden.

Es bestand der Plan im Rahmen der Kommunalwahl 2011 den Regionalrat von den Ostfriesen selbst wählen zu lassen; diese Wahl kam jedoch nicht zustandeda zwei Kreistage Leer und Wittmund keine Beschlüsse gefasst haben. Die Beteiligten strebten aber eine Direktwahl zur dann folgenden Kommunalwahl an. April 2015 beschloss der Hauptausschuss des Regionalrates die Auflösung des Gremiums. Bei Wahlen ist Ostfriesland insgesamt eine traditionelle -Hochburg. Es folgen die mit 9,1 Prozent, mit 7,4 Prozent sowie mit 7,2 Prozent.

Im Parlament ist die Region künftig mit drei Abgeordneten vertreten. Über Die der Parteien gelang keinem Kandidaten aus der Region der Einzug in den Bundestag. Im wurde ihr Kandidat mit 52,8 % wiedergewählt.

Er erhielt In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? bundesweit das beste Erststimmenergebnis. Die AfD erzielte eine Ergebnis von 8,2 Prozent. Alle anderen Parteien blieben unter der fünf-Prozent-Hürde.

Alle anderen Parteien blieben unter der fünf-Prozent-Hürde. Im Bundestagswahlkreis Unterems, der auch den Landkreis Leer umfasst, verteidigte ihr Direktmandat. Die Grünen erhielten 10,7 Prozent. Alle anderen Parteien blieben unter der fünf-Prozent-Hürde. Ostfriesland ist seit der mit In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Abgeordneten im Landtag vertreten. In der allgemeinen Öffentlichkeit wird heutzutage das sechsfeldrige Vollwappen des ostfriesischen Grafen- und Fürstenhauses benutzt, so wie es 1625 durch Graf eingeführt wurde.

Bis 1600 Berumer Vergleich war das Wappen vierfeldrig, ohne die beiden unteren für das Harlingerland stehenden Felder. Das Fürstenhaus Cirksena benutzte das sechsfeldrige Wappen bis zu seinem Aussterben 1744. Nach 1744 findet das Cirksenawappen Aufnahme in das preußische Wappen. Dieses Wappen vereint in sich die Wappen der wichtigsten bzw. Für die Familie Cirksena soll dieses die Legitimation ihrer Herrschaft ausdrücken.

Die Spornräder stehen für die Familie Itzinga. Territorial stehen beide für das östliche Norderland Berum. Aus dem Namen der Familie Tzyerza wurde nach vielen Schreibweisen schließlich der Familienname Cirksena. Territorial steht es für Wittmund. Die drei gekrönten Bügelhelme über dem ostfriesischen Wappen sind Bestandteile der Wappen der Cirksena mittlerer Helm, welcher als Helmzier eine goldene Lilie vor sechs goldenen Straußenfedern trägt und des Harlingerlandes rechter Helm mit zwei schräggekreuzten Geißeln und eine Lilie sowie der mit rot-goldener Helmdecke sowie einem goldenen Adlerrumpf mit rotem Flug.

Der Wappenspruch deutet auf die Tradition der hin. Die Landstände hatten neben den Grafen und Fürsten umfangreiche landesherrliche Rechte. Diesem Umstand trug Kaiser mit einem im einmaligen Vorgang Rechnung, als er der Ostfriesischen Landschaft am 14. Januar 1678 nach demdieser wurde in den protestantischen Landesteilen erst 1700 eingeführt ein eigenes Wappen verlieh.

Dieses -Wappen wird bis heute von der Landschaft verwendet. Auf einem roten Schild zeigt es einen grünen Eichenbaum auf einem grünen Hügel als Sinnbild für den Upstalsboomdaneben stehend einen geharnischten Mann, eine Lanze in seiner rechten und einen Degen in seiner linken Hand, mit zwei weißen und zwei blauen Federn gezierten Bügelhelm auf dem Haupt. Diese Farben sind der Helmzier des gräflichen Wappen In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

Schwarz ist die Grundfarbe des Cirksena-Wappens, das Rot entstammt dem Wappen der und Blau steht für das Harlingerland.

Im Gegensatz zum gräflichen Wappen hat die populäre ostfriesische Flagge heute wieder offiziellen Status, da sie von der Ostfriesischen Landschaft im Jahr 1989 offiziell angenommen wurde.

Im privaten Gebrauch wird die Flagge fast ausschließlich mit dem gräflichen Wappen verwendet und vor vielen Häusern in Ostfriesland gehisst. Ostfriesland gehört heute zu den wenigen noch relativ intakten Sprachgebieten des Niederdeutschen, gilt aber auch als dialektales Rückzugsgebiet. Genaue Sprecherzahlen liegen nicht vor.

Nach den Ergebnissen einer Studie verstehen mindestens 80 Prozent der Menschen in Ostfriesland Plattdeutsch. Etwa 50 Prozent sprechen die Sprache aktiv.

Dabei gibt es im Ergebnis einer 2007 im Auftrag der Ostfriesischen Landschaft durchgeführten Umfrage ein starkes Altersgefälle: Während die über 40-Jährigen angaben, zu 60 bis 88 Prozent platt sprechen zu können, waren es bei den unter 30-Jährigen 24 Prozent. Die Zweisprachigkeit wird von der Ostfriesischen Landschaft gefördert, beispielsweise durch Hilfe bei der zweisprachigen Unterrichtung in Kindergärten und Grundschulen durch das Plattdütskbüro. Auch Vereine wie Oostfreeske Taal Ostfriesische Sprache sind auf diesem Gebiet aktiv, zudem geben regionale Verlage Bücher auf Plattdeutsch heraus.

In Zeitungen und Zeitschriften erscheinen regelmäßig Artikel auf Plattdeutsch, und von 1992 bis 2018 gab es eine Zeitschrift namensdie vollständig in ostfriesischem Plattdeutsch erschien und die neben Unterhaltung und Kulturnachrichten moderne Lyrik und Prosa veröffentlicht hat. In weiten Gebieten haben sich allerdings die plattdeutschen Ortsnamen erhalten Beispiele:, so dass keine zweisprachigen Schilder notwendig sind. Die ursprüngliche Volkssprache in Ostfriesland war jedoch nicht Niederdeutsch, sondern die zum gehörende.

Mit der Reformation kamen schließlich die hochdeutsche Sprache und — besonders im calvinistischen Westen Ostfrieslands — das Niederländische ins Land. Auch aus der nur kurz währenden Franzosenzeit haben sich einige sprachliche Relikte erhalten.

Jahrhundert hielt die deutsche Sprache auch in den calvinistischen Gemeinden Einzug. Spätestens in dieser Zeit gerieten auch die abgelegensten Gebiete Ostfrieslands unter hochdeutschen Einfluss, und das begann sich durchzusetzen.

Durch diese bewegte Sprachgeschichte hebt sich das Ostfriesische Platt in der Aussprache wie im Wortschatz von den Nachbardialekten ab. Das Friesische und das Niederländische haben ihre Spuren hinterlassen, aber auch der niederdeutsche Kern der Sprache gilt als relativ konservativ.

Die alte hat sich nur außerhalb Ostfrieslands erhalten. Im Gegensatz zu den Groningerwo der Verlust der ostfriesischen Sprache auch zu einem Verlust der friesischen Identität führte, ist das friesische Selbstbewusstsein in Ostfriesland nach wie vor stark ausgeprägt und nicht so stark mit der Regionalsprache verknüpft wie in Nord- und Westfriesland. Die Herkunft des recht jungen Grußes Moin ist nach wie vor ungeklärt, er trat allerdings zuerst in Ost- und Nordfriesland auf.

Gestützt wird die These, dass der Ursprung von Moin in Ostfriesland zu suchen ist, durch die erste schriftliche Erwähnung des Grußes in Wiard Lüpkes Ostfriesischen Wörterbuch aus dem Jahr 1932. Gegen die zweite Theorie spricht die Verwendung des Grußes rund um die Uhr, und nicht nur am Morgen.

Entsprechend der Struktur Ostfrieslands sind diese nicht nur in den Städten zu finden, sondern auch in vielen Dörfern. Unter den architektonisch herausragenden sind die in Norden, die größte Kirche In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?, sowie die und die in Emden zu nennen.

Zahlreiche weitere Gotteshäuser Ostfrieslands stammen aus dem Mittelalter, viele Dorfkirchen sind im und erbaut. Ein Unikat ist diedie den schiefsten Kirchturm der Welt beherbergt und daher im steht. Eine Vielzahl von beachtenswerten ist insbesondere in den ostfriesischen Städten zu finden. Aus allen Epochen seit ungefähr 1450 finden sich stilprägende Gebäude. Eine Vielzahl von historischen Gebäuden befindet sich beispielsweise in den Innenstädten von Aurich und In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?.

Auch in der Stadt Emden, die während eines im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört wurde, sind noch Gebäude vergangener Jahrhunderte vorhanden. Daneben hat Emden eine aus dem Krieg aufzuweisen, die heute auf unterschiedliche Art genutzt werden. Zu den herausragenden Museen der Region gehören diedas in Emden und Teemuseen in und In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?.

Jahrhunderts kann im in Leer besichtigt werden. Daneben gibt in vielen Orten Heimat- und Regionalmuseen wie das oder kleinere themenbezogene Museen wie das Ostfriesische Landwirtschaftsmuseum in oder dasdas sich der Geschichte der Moorkolonisation widmet.

In Emden und Leer gibt In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? mit historischen Schiffen. Ostfriesland war früher reich an Klöstern, von denen das den größten Einfluss auf Politik und Landesausbau hatte. An dessen Stätte in erinnert seit 2009 eine stilisierte Rekonstruktion von Klosterkirche und Garten mit angeschlossener Ausstellung an die Bedeutung der Klöster für den Ostfrieslands. Aus touristischer Erwägung dient der Kirchturm gleichzeitig als eine der wenigen öffentlich zugänglichen Aussichtsplattformen Ostfrieslands.

Über ganz Ostfriesland verteilt finden sich zahlreiche Wehr- und Prachtbauten der ehemaligen Häuptlings- und Adelsfamilien des Landes. Allein in Leer stehen vier dieser so genannte Burgen, die sich teils in Privatbesitz, teils in Besitz der öffentlichen Hand befinden. Die älteste unter ihnen ist die bald nach 1450 erbaute. Auch das nahe Norden befindet sich in Privatbesitz, im ausgedehnten anliegenden Park sind jedoch Spaziergänge möglich.

Im benachbarten Hage befindet sich die. Die älteste erhaltene Häuptlingsburg Ostfrieslands ist das in. Weitere Burgen und Schlösser finden sich auch in, und. Im sind Gerichte und das Niedersächsische Landesamt für Bezüge und Versorgung untergebracht. Die größte Veranstaltungshalle Ostfrieslands, die in Emden, hat eine Maximalkapazität von 5500 Personen.

Darüber hinaus gibt es nennenswerte Veranstaltungshallen in Aurich Stadthalle und seit Mai 2009 auch ein Neubau mit dem Sponsoring-Namen Sparkassen-Arena, maximal 3000 Personen und Leer Ostfrieslandhalle. Theater finden sich auf Norderney und in Emden. In den anderen Orten werden für Theateraufführungen, Kabarettveranstaltungen u.

Viele Dörfer sind in den vergangenen Jahrzehnten im Zuge der aufgewertet worden. Die Gemeinde Großefehn ist von kilometerlangen, schnurgerade verlaufenden Fehnkanälen durchzogen, desgleichen die Gemeinden, weite Teile der Gemeinde und kleinere Teile anderer Gemeinden. Greetsiel und die Rheiderländer Ortschaft sind auch als Kutterhäfen touristische Anziehungspunkte.

In Ostfriesland gibt es eine große Zahl von Mühlen, hauptsächlichvon denen die meisten besichtigt werden können. Die größte dieser Art in Deutschland mit einer Kappenhöhe von 30,2 Metern steht in.

Auch die älteste erhaltene Holländerwindmühle Deutschlands, die in Wittmund aus dem Jahr 1741, befindet sich in Ostfriesland. Zu Berühmtheit gebracht haben es auch die unmittelbar nebeneinander stehenden, in rot und grün gehaltenen. Außerdem befindet sich in Dornum die.

Die Gemeinde Krummhörn beherbergt sowohl den größten Leuchtturm an der deutschen Nordseeküste in 65 Meter als auch den kleinsten in zwölf Meter. Der gelb-rot gestreifte Turm wurde insbesondere durch den -Film bekannt und gilt — spätestens — seitdem als ein Markenzeichen Ostfrieslands. Als Wahrzeichen der Blumenstadt Wiesmoor gilt die Blumenhalle. Die 1969 erbaute Ausstellungshalle zeigt auf einer Fläche von 1500 Quadratmeter mehr als 10.

Die Stadt verfügt über viele und große Gartenbau-Betriebe, weite Teile der Anbaufläche liegen unter Glas. Seit 1952 findet jährlich am ersten Septemberwochenende das den Blumen gewidmete Blütenfest statt. Zu den überregional beachteten Veranstaltungen zählen das Festivalbei dem viele der zumeist klassischen Konzerte in Kirchen stattfinden, sowie dasnach der Zahl der Besucher das größte Filmfestival Niedersachsens.

Das größte Volksfest Ostfrieslands mit jährlich etwa einer halben Million Besucher ist der in Leer. Die Verleihung der Marktrechte jährte sich 2008 zum 500. In den rund 170 alten Kirchen finden sich an die 100 historische Orgeln aus allen Epochen seit der Spät.

Eine der ältesten Orgeln der Welt, die noch in ihrem Grundbestand erhalten und spielbar ist, ist die von 1457. Zu den weitgehend vollständig erhaltenen Instrumenten aus dem 17. Jahrhundert mit Pfeifenmaterial aus dem 16.

Jahrhundert gehören die Orgeln in 16191642—1643 und etwa 1660. Jahrhundert erlebte die Orgelkultur einen weiteren Höhepunkt, als die Orgelbauer und miteinander konkurrierten und sich selbst kleine Dorfkirchen wertvolle Orgeln anschafften.

Als zwischen etwa 1850 und 1950 das Niveau im ostfriesischen Orgelbau seinen Tiefpunkt erreichte, hatten viele Gemeinden kein Geld, sich zeitgemäßere Instrumente anzuschaffen, so dass die alten Orgeln meist erhalten blieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden fast alle Originalinstrumente restauriert, was vor allem dem führenden Orgelbauer zu verdanken ist.

Heute ist das in ein wichtiges Orgelzentrum, um Experten, aber auch einer breiten Öffentlichkeit die kulturellen Schätze der Orgellandschaft auf vielfältige Art und Weise zu erschließen. Jahrhundert kam der erste Tee vor allem durch die Niederländer und die Briten nach Ostfriesland.

Nur 100 Jahre später war der Tee in Ostfriesland bereits in allen Gesellschaftsschichten weit verbreitet und sorgte mit dafür, dass der vorher große Bierkonsum deutlich verringert wurde. Zwei weitere Firmen in Emden sowie in Norden stellen ebenfalls Tee mit der geschützten Bezeichnung Echter Ostfriesentee her. Gästen wird in Ostfriesland traditionell Tee als Begrüßungsgetränk angeboten.

Wenn nicht so viel Tee oder kein weiterer mehr gewünscht wird, ist der Löffel in die Tasse zu legen. Eine Reihe von Spirituosen wird in der Region hergestellt, darunter ein 32-prozentiger Kräuterbitter namens. Der auch außerhalb der Region verbreitetste Schnaps Ostfrieslands, wird seit 1992 nicht mehr in Norden hergestellt, sondern bei im. Um die deftige, würzige ostfriesische Variante des Grünkohls zu erreichen, muss das Fleisch zwingend im Grünkohl und niemals davon getrennt gegart werden.

Der Grünkohl wird traditionell erst geerntet, nachdem er mindestens einem Tag ausgesetzt war; dadurch erreicht er seinen unverwechselbaren Geschmack. Labskaus wird traditionell mit oder gegessen. Matjes wird bis heute in vielerlei Variationen in Emden hergestellt.

In den Sielorten werden angelandet, die regional gerne auf Schwarzbrot gegessen werden. Den Fischreichtum in Ostfrieslands Binnengewässern nutzen Angler zur Selbstversorgung mit Fisch. Auch nur zu Silvester gibt es die sogenanntenein in der Pfanne gebratenes Gebäck. Weitere regionale Spezialitäten sind der und. Viele junge Leute bauen ihr Haus unter Mithilfe der Familie selbst.

In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

Gerade bei personalintensiven Gewerken, wie z. Hier kommt der hohe Anteil von unter der ostfriesischen Bevölkerung zum Tragen. Die typische Form des ostfriesischen Bauernhauses ist das. Jahrhundert zunächst in den Marschen, wo durch bessere Entwässerungssysteme auch der Ackerbau möglich wurde — zuvor war dort nur Viehhaltung möglich. Da der Marschboden sehr fruchtbar ist, sind — auch sonst gute Bedingungen vorausgesetzt — reiche Ernten möglich.

In der Marsch finden sich daher mehr größere Gulfhöfe, dort auch Plaats genannt, als auf der Geest. Auch viele kleinere Landarbeiterhäuser sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut wie die großen Höfe. Im Vorderteil eines Gulfhofs befinden sich die Wohnräume, im weitaus größeren hinteren Teil der Platz für das Erntegut und das Vieh. Jener Teil In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? wesentlich breiter als das Vorderhaus und weiter gen Erdboden gezogen.

Auch die kleinsten Ecken werden ausgenutzt, an den tief gezogenen Seiten findet das Vieh seinen Platz, das Erntegut wird zumeist in der Mitte des Scheunenteils gelagert. Der Zugang zum Scheunenteil erfolgt zum einen innerhalb des Gebäudes durch eine Verbindung vom Wohntrakt, zum anderen durch Tore auf einer der dem Wohntrakt zugewandten Seite des breiteren Scheunenteils sowie auf der Rückseite des Scheunenteils.

Die Dachlast wird von einem innerhalb der Scheune stehenden Holzständerwerk getragen. Sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei Höfen und ebenfalls bei vielen öffentlichen Gebäuden und manchen Betriebsgebäuden findet der typische rote noch stets am häufigsten Verwendung.

In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? reinen Zweckbauten wird aus Kostengründen jedoch oft auf Klinker verzichtet. Zu den Festtagsbräuchen zählt das Aufstellen des am Vorabend des 1. Mai, das in eine große eurasische Traditionslinie gehört, in Ostfriesland aber eine eigene Form und eigene Regeln ausgeprägt hat. Neben Nachbargemeinschaften sind es auch Vereine oder ganze Dörfer, die ihren Maibaum aufstellen. Der Maibaum muss bis zum Morgengrauen des 1.

Mai bewacht werden, was sich durch dauerndes Handanlegen eines der Besitzer ausdrückt. Weitere Bräuche sind das und das zu. Einige besondere Traditionen haben sich zudem auf den ostfriesischen Inseln erhalten, zum Beispiel auf der Insel Borkum in der Nacht vom 5. Dezember — eine Veranstaltung, deren Ausrichtung lediglich Borkumer Männern vorbehalten ist.

Zu Ostern ist das oder Eiertrüllen weit verbreitet. Es wird am von Kindern und Erwachsenen mit den zu Ostern erhaltenen hart gekochten Eiern am Deich, auf den in den Dünen, oder anderen zur Verfügung stehenden Erhebungen zum BeispielEierberge in gespielt.

Am Vorabend des Nikolaus-Tages finden am 5. Dezember im Einzelhandel, in der Gastronomie und bei verschiedenen Organisationen und Vereinen traditionell statt.

Dabei wird um Torten, Backwaren sowie Geflügel- Fleisch- und Wurstwaren gewürfelt. Jeder Mitspieler gibt seinen Einsatz und hat danach einen Wurf. Gewürfelt wird im Allgemeinen mit drei Würfeln im Lederbecher.

Der Spieler, der die höchste Zahl wirft, gewinnt einen der genannten Preise. Insbesondere in Neubaugebieten fällt beim Richten des Dachstuhls den zukünftigen Nachbarn die Aufgabe zu, in der Nacht zuvor einen zu verstecken.

Das Bauherrenpaar muss diesen dann suchen, durch auslösen und wird darauf von den Nachbarn durch die Siedlung zu ihrem Haus getragen, in das der noch fehlende Sparren eingesetzt und anschließend das gefeiert wird. Hierbei wird auch ein am Dachgiebel befestigt. Auch das Bogenmachen zum Anlass einer Jubel- Hochzeit ist sehr beliebt. Hierzu trifft sich die Nachbargemeinschaft meist einige Tage vorher.

Die Männer bauen das Bogengestell, welches dann mit Tannenzweigen bestückt wird, während die Frauen im Haus die Rosen und Girlanden aus Papier herstellen.

Ausrichter ist zumeist ein unmittelbarer Nachbar. Dieser Bogen wird anschließend gemeinsam zu dem Jubel- Paar getragen und an dessen Hauseingang befestigt, woran sich oft noch eine auf der Hauseinfahrt anschließt. Ein ähnlicher Brauch ist auch bei den Jugendlichen entstanden. Wird ein Jugendlicher 16 Jahre alt, so trifft sich der Freundeskreis die Clique am Vorabend ohne Wissen des Geburtstagskindes und fertigt ein sogenanntes Laken an.

Mit Sprühfarbe wird ein altes Bettlaken mit originellen und meist witzigen Sprüchen beschrieben, die meistens mit dem, der Geburtstag hat, zusammenhängen beispielsweise neue Wortschöpfungen aus seinem Namen.

Kurz vor 12 Uhr Mitternacht wird das Laken an der Straßenseite des Hauses befestigt und um 12 Uhr wird auf den Geburtstag angestoßen. Geburtstag trifft sich der Freundeskreis, um einen Bogen zu bauen. Hierbei wird Tannengrün von den Jungs an einem Drahtgestell, meist in Herzform, befestigt.

Die Mädchen bestücken den Bogen mit Papierrosen. Kurz vor 12 Uhr wird der Bogen zum Haus desjenigen, der Geburtstag hat, getragen und an der Straßenseite aufgestellt.

Um genau 12 Uhr gratulieren alle und werfen demjenigen, der Geburtstag hat, Mehl und rohe Eier auf den Kopf. Männer müssen an ihrem 30. GeburtstagFrauen Klinken putzen. Zumeist werden hierzu Rathaus- oder Kirchentreppen oder -türen herangezogen. Eine regionale Besonderheit ist der Beruf des Knakenbrekerder laut ostfriesischer Bezeichnung einist.

Ein weiterer Standort befindet sich in Leer, dort ist die beheimatet, die den Fachbereich Seefahrt beheimatet.

An den beiden ostfriesischen Hochschul-Standorten sind knapp 4700 Studenten eingeschrieben, davon etwa 420 in Leer. Eine für den ostfriesischen Raum befindet sich in Leer. Eine gibt es in Ostfriesland nicht, die nächstgelegene ist die in.

Neben öffentlichen In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? in Städten und Gemeinden gibt es weitere, für jedermann zugängliche Bibliotheken in EmdenSchwerpunkt Geschichte der Reformation sowie die in Aurich, die schwerpunktmäßig regionalgeschichtliche Literatur führt und einen Bestand von zirka 115.

Die fördert die historische Regionalforschung. Der für ganz Ostfriesland zuständige hat seinen Sitz an der Oldersumer Straße in Aurich.

Stadtarchive gibt es inLeer, Norden, Norderney und Wittmund. Die und die fördern Wissenschaft und Kultur in der Region. Das hiervon verbreitetste Boßeln wird als Mannschaftssportart in vielen Vereinen und Ligen mit allwöchentlichen Punktspielen und Meisterschaften bis zur niedersächsischen Ebene gespielt. Es gibt auch Europameisterschaften im Boßeln und Klootschießen. Weit verbreitet sind Wassersportarten, die auf den zahlreichen Gewässern Hochsee, Binnenmeere, Flüsse und Kanäle betrieben werden, darunter Segeln, Motorboot fahren, Rudern, Paddeln, Angeln und Surfen.

Beliebte Surfreviere finden sich vor Norderney und auf dem Großen Meer. Früher wurden die typischen ostfriesischen In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? mit breiten Kufen in dem Ort hergestellt und werden daher Breinermoorkes genannt. Auf professioneller Ebene in ihren jeweiligen Sportarten waren bis zum Sommer 2009 der ehemalige - und der ehemalige - vertreten.

Nach einer Erhebung des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik Stichtag: 31. Dezember 2001 weist Ostfriesland mit Ausnahme des Kreises Leer eine überdurchschnittliche Dichte an Mitgliedschaften in Sportvereinen innerhalb Niedersachsens auf. Mitgliedschaften sind in diesem Fall nicht gleichzusetzen mit Mitgliedern, da ein und dieselbe Person natürlich auch Mitglied in zwei oder mehr Sportvereinen sein kann.

Der Kreis Wittmund erreicht den höchsten Wert unter den niedersächsischen Städten und Kreisen, die drei ostfriesischen Landkreise und die Stadt Emden zusammen einen überdurchschnittlichen Wert. In derder Küstengemeinde zwischen und Emden, sowie entlang der niederländischen Grenze herrscht das Bekenntnis vor. In Emden und Leer sind Reformierte ebenfalls stark vertreten — in Emden etwa gibt es lediglich einige Hundert Lutheraner mehr. Die anderen ostfriesischen Regionen sind geprägt.

Die Landkreise Aurich und Wittmund haben die höchsten Anteile von Lutheranern an der Gesamtbevölkerung in ganz Deutschland. In Ostfriesland leben etwa 266. In Emden haben um das Jahr 1600 herum bedeutende reformierte Prediger gewirkt, unter ihnen. Freikirchen in Ostfriesland Evangelische sind in Ostfriesland ebenfalls überdurchschnittlich stark vertreten. Die Geschichte der Emder reicht in die Reformationszeit zurück.

Die offizieller Name heute: entstanden in der Mitte des 19. Ausgangspunkt waren die Gemeinden in und. In Ostfriesland existieren fünfdie in den Jahren von 1854 bis 1861 gegründet wurden. Es folgte diedie mit ihren ostfriesischen Gemeindegründungen ebenfalls im 19. Weiterhin ist in Ostfriesland die mit zwei Gemeinden vertreten. Die Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden Ostfrieslands gehören zum Landesverband und bilden hier den Regionalverband.

Die mennonitischen Gemeinden Emden, Leer und Norden gehören zur. Reformierte Kirche und Friedhof von Weitere Religionsgemeinschaften sind die mit 12 lokalen Gemeinden und diedie mit ihren an mehreren Orten vertreten sind. Die ist trotz des Zuzugs vieler katholischer eine Minderheitskirche geblieben. Die Katholiken bemühen sich um. Die katholischen Kirchengemeinden gehören zum Dekanat Ostfriesland des.

Knapp sieben Prozent der Ostfriesen gehören der katholischen Kirche an. Fast 90 Prozent der Einwohner Ostfrieslands sind Mitglieder einer christlichen Kirche. Genaue Zahlen zum Anteil der in Ostfriesland liegen nicht vor. Sie trägt den Namen Eyüp-Sultan-Moschee. Jüdische Gemeinden bestanden in Ostfriesland über einen Zeitraum von zirka 400 Jahren von ihren Anfängen im 15. Jahrhundert bis zu ihrem Ende 1942.

Die wenigen heute in Ostfriesland lebenden Juden sind Teil der jüdischen Gemeinde in Oldenburg. Viele Ostfriesen wanderten in die aus, wo unter ihnen noch heute ein starker Gemeinschaftssinn zu finden ist. Nur ein kleiner Teil kehrt nach dem Studium zurück. Jahrhunderts, noch mehr im 20. Jahrhundert, auch die Industrie einen bedeutenden Anteil an der Wertschöpfung erlangte — und noch heute innehat.

Jahrhundert spielt die Landwirtschaft in Ostfriesland eine große Rolle. So zählt der Landwirtschaftliche Hauptverein für Ostfriesland, die Interessenvertretung der ostfriesischen Landwirte, 6500 Mitglieder. Der Anteil der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft reicht von 0,4 % in der Stadt Emden bis zu 2 % im Landkreis Aurich Bundesdurchschnitt: 0,9 %.

Bundesland Berlin (BE)

Besonders die Milchwirtschaft ist stark ausgeprägt. Durch die großen Flächen an fruchtbarem Weideland bieten sich gute In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? für die Milchviehhaltung. Ostfriesland zählt mit anderen norddeutschen Regionen sowie dem bayrischen Voralpenland zu den Hauptregionen für Milchviehhaltung in Deutschland, die Landkreise Aurich und Leer zählen zu den zwölf größten Milcherzeuger-Landkreisen Deutschlands. Trotz der hohen Bedeutung der Milchviehhaltung findet sich nur noch eine größere in Ostfriesland, die Firma in Aurich.

Weitere größere Molkereien sind in den Nachbarlandkreisen und zu finden, darunter und die. Diese werden auch von ostfriesischen Milchbauern beliefert.

Ostfriesland hat als landwirtschaftlich geprägte Region einige eigenständige Nutztierrassen hervorgebracht. Hervorzuheben sind dabei dasdasdas mittlerweile nur noch in wenigen reinen Exemplaren vertretene schwarzbunte Rind, die sowie die Hühnerrasse in verschiedenen Farbschlägen. Das zum Typ des Niederungsviehs gehörende gehört zu den bedrohten alten Rassen. Es wurde seit langem durch Hochleistungszuchten wie dieeine in den entstandeneverdrängt.

In den am Küstensaum vom über die und das bis zum finden sich auch Getreide- Kartoffel- und Gemüsebauern. Vorherrschend sind Weizen und Mais, es wird jedoch auch auf einigen Tausend Hektar Fläche Raps angebaut. In den Moor- und des Binnenlands hingegen ist die Viehwirtschaft vorherrschend. Die Landwirtschaft hat auch wesentlichen Anteil an der kulturräumlichen Entwicklung Ostfrieslands. So entstanden die mit ihren typischen Fehnkanälen durch die Arbeit derer, die sich in den Mooren eine landwirtschaftliche Existenz aufbauen wollten.

Zum Transport der Waren wurden eigene Schiffstypen wie beispielsweise die entwickelt. Die in der Mitte Ostfrieslands entstanden als Einfriedungen von Feldern. Die zunehmende Bedeutung der regenerativen Energieerzeugung hat vielen Landwirten ein zusätzliches Einkommen ermöglicht — sei es durch oder durch -Kleinkraftwerke. Letztere führen allerdings teilweise bereits zu einer zwischen Nutzpflanzen mit hohem Energiewert für die Stromerzeugung etwa und anderen Pflanzen.

Auf mehreren Feldern in Ostfriesland finden sich größere Freiland. In mehreren kleinen Häfen in Ostfriesland befinden sich Flotten von Krabbenkuttern, vor allem in Ditzum, Greetsiel, Norddeich, Dornumersiel und Neuharlingersiel. Die Krabbe eigentlich: ist die einzige marine Garnele mit fischereiwirtschaftlicher Bedeutung in Deutschland. Hochseefischerei wird von Ostfriesland aus nach Einstellung der Emder fischerei nicht mehr betrieben.

Der wurde bereits weit vor dem 20. Wohl aber findet in nennenswertem Umfang Sportfischerei statt, besonders in den zahlreichen Binnengewässern. Zu den ersten Industrien gehörtenund einzelnevornehmlich in Leer. Durch den Ausbau Emdens zum Seehafen des wurde die Industrialisierung vorangetrieben, Emden ist industrieller Schwerpunkt Ostfrieslands. Einen weiteren Schub erhielt die Industrialisierung in der Region durch den Bau des 1964.

Neben dem Automobilbau ist der Schiffbau ein wichtiges Standbein für den regionalen Arbeitsmarkt. Viele Ostfriesen, besonders aus dem südlichen Landkreis Leer, finden Arbeit bei der im benachbartenwo rund 2500 Menschen beschäftigt sind. Kleinere Werften gibt es darüber hinaus in Emden, Leer und In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Bootsbauer in weiteren Orten der Region. Schiffbau-Zulieferer finden In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

in der gesamten Region. Enercon, der größte deutsche Hersteller In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?hat seinen Hauptsitz in Aurich und beschäftigt in Aurich, Emden und Georgsheil direkt mehr als 3000 Personen, rund 2800 davon in Aurich.

In Ostfriesland werden nicht nur Windenergieanlagen hergestellt, die Region ist auch selbst eine Hochburg der Windenergie-Nutzung in Deutschland.

Wegen der kräftigen Winde an der Küste und der teilweise recht dünnen Besiedlung gibt es viele große in der Region. Der Gesamtverbrauch der Strommenge betrug 2007 in Ostfriesland 2160 Millionen Kilowattstunden. Rechnerisch wurden 84,8 % dieses Verbrauchs aus Windenergie in der Region gewonnen, weitere elf Prozent aus Biomasse und zusammen ein Prozent aus Photovoltaik, Klärgas, Deponiegas und anderen regenerativen Energiequellen.

Der Anteil regenerativ erzeugter Energie am Gesamtverbrauch der Region betrug somit 2007 96,8 %. Allein durch Strom aus Onshore-Windenergie konnten rein rechnerisch 128 Prozent des regionalen Strombedarfs gedeckt werden. In Emden und befinden sich die beiden Anlandestationen für norwegisches - das über die Pipelines Norpipe, zugeführt wird. Damit wird rund 30 Prozent des deutschen Erdgasverbrauchs über Ostfriesland importiert und weitergeleitet. Emden ist Sitz der Deutschland-Zentrale des norwegischen Konzerns.

In im Landkreis Wittmund befindet sich ein Untertage- mit 75 Kavernen in Betrieb: 51 für Erdgas und 24 für Rohöl. Insgesamt beträgt das Volumen der Anlage derzeit ca. Kubikmeter auf einer Fläche von 1.

Ein Ausbau auf 130 Kavernen läuft. Er soll bis 2025 abgeschlossen sein. Im Bezirk derder neben Ostfriesland auch die emsländische Stadt Papenburg umfasst, hat die Zahl der Industriebeschäftigten 2010 um 2,2 % auf 21.

Die Exportquote liegt mit 45,4 % über dem Durchschnitt des Landes Niedersachsen. Neben den genannten Betrieben finden sich in OstfrieslandStahl- und Maschinenbau, Nahrungsmittelindustrie und eine Vielzahl von Betrieben des Bauhaupt- und Baunebengewerbes. In den einzelnen Städten und ihrem Umland, von wo aus viele Arbeitnehmer einpendeln, ergibt sich durch die Abhängigkeit von den großen Unternehmen eine.

So arbeiten von den gut 22. Auf den Inseln begann der bereits am Ende des 18. Jahrhunderts Norderney war 1797 erstes deutsches Nordseeheilbad. Davon profitierten dann auch die Fährorte wie oder. Abseits von den Inseln und den Küstenorten spielte der Tourismus im Landesinneren lange Zeit keine große Rolle. Seit Mitte der 1970er Jahre ändert sich dies aber zunehmend, und die Regionen im Binnenland versuchen, ihre Orte ebenfalls touristisch zu vermarkten.

Die Anlegung von Wander- undPaddelrouten sowie touristischen Themenrouten hat dazu beigetragen. Auch der Kulturtourismus gewann in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung, unter anderem seit Eröffnung der 1986.

Leer ist ein bedeutender -Standort: Nach Hamburg ist hier der zweitgrößte Teil der deutschen Seehandelsflotte beheimatet. Als In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? der Region dienen vor allem Aurich und Leer, in geringerem Maße auch Emden, In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? von Norden und Wittmund. Besonders der in den küstennahen Städten Norden und Wittmund profitiert dabei auch von den Urlaubern.

Aurich hat eine von 153 % 2007Leer liegt bei 170 % und Emden bei 116 %. Der Haupt- und Verwaltungssitz der Hochschule ist in Emden. Drei ostfriesische Städte sind : Aurich, Leer und Wittmund. In der Auricher In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? hatte die ihr.

Inzwischen unterhält die Bundeswehr hier nur noch das Munitionslager Aurich sowie eine Anlage zur Luftraumüberwachung in Brockzetel.

In der Nachbarstadt Wittmund ist das stationiert, das unter anderem die für den norddeutschen Raum stellt. In der Leeraner von Lettow-Vorbeck-Kaserne ist das beheimatet. Das für alle fünf ostfriesischen Amtsgerichtsbezirke, zuständige hat seinen Sitz im historischen Auricher Schloss. In direkter Nähe am Schlossplatz befindet sich die Hauptstelle der Staatsanwaltschaft Aurich, die ebenfalls für ganz Ostfriesland zuständig ist.

Die jeweils übergeordneten Behörden sind das und die Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg. Das für ganz Ostfriesland zuständige Sozialgericht hat seinen Sitz an der Kirchstraße in der Auricher Altstadt. Das für die Landkreise Aurich und Leer sowie die kreisfreie Stadt Emden zuständige hat seinen Sitz im in Emden. Für den Landkreis Wittmund ist das zuständig. Die Agentur für Arbeit Emden-Leer mit Standorten in Leer, Emden, Norden, Wittmund, Aurich, Juist, Norderney und Borkum ist für die Betreuung der Arbeitslosen in Ostfriesland zuständig.

Die Auflagen der Zeitungen Daten aus dem zweiten Quartal 2012, jeweils verkaufte Auflage reichen von 36. Die Ostfriesen-Zeitung ist die einzige regionsweit erscheinende Tageszeitung, während die beiden Inselzeitungen lediglich auf den jeweiligen Inseln erscheinen. Die Verbreitungsgebiete der In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Titel orientieren sich oftmals, aber nicht ausschließlich an teils ehemaligen Verwaltungsgrenzen der Landkreise. Die Ostfriesen-Zeitung ist in einem Teil des Landkreises Leer Stadt Leer sowie nördlicher und östlicher Landkreis Leer de facto die einzige Tageszeitung.

Im Südosten des Landkreises Leer, imerscheint zudem der Auflage: 9. General-Anzeiger und Ostfriesen-Zeitung sind in dem Verlagshaus wirtschaftlich und größtenteils auch redaktionell zusammengefasst. Imdem Gebiet des früherenhat die 5. Zwei Zeitungen Ostfriesische Nachrichten, Rheiderland-Zeitung beziehen den sogenannten von der in Osnabrück erscheinendenwährend fast alle anderen Verlage ihren Mantel von der in Oldenburg erscheinenden beziehen.

Lediglich die ist einenach Auflage eine der kleinsten Deutschlands. Das ist die Monatszeitschrift für Ostfriesland. In mehreren Städten und Gemeinden gibt es darüber hinaus Anzeigenblätter mit verschiedenen Erscheinungsweisen.

Der mit Hauptsitz in Emden und Studios in Aurich und Leer sendet neben seinem Musikprogramm täglich Nachrichten und Features aus der Region, teils auch komplett Sendungen auf Plattdeutsch.

Der in Wilhelmshaven beheimatete Sender sendet ebenfalls bis nach Ostfriesland. Der ist In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? privater regionaler Fernsehsender. Er war zunächst in Hinte, später in beheimatet, ist aber mittlerweile ins ostfriesische In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?. Die terrestrische Fernsehversorgung Ostfrieslands wird über den in Aurich-Popens sichergestellt. Beim Radio kommen die Fernmeldetürme in, und hinzu. Geschichtlich wurden und mit deren Aufkommen im Jahr 1984 bis zur Umstellung auf am 22.

Mai 2006 terrestrisch und analog über die beiden letzteren sowie den am Wohnplatz ausgestrahlt. Aufgrund ihrer peripheren Lage wurde die Region erst spät an das Eisenbahn- und später das angeschlossen. Die wichtigsten Verkehrsverbindungen folgen zum einen ungefähr dem Lauf der Ems in Richtung Süden und queren zum anderen Ostfriesland in Ost-West-Richtung in Höhe der Städte Leer und Oldenburg.

Die 1988 auf dem ostfriesischen Abschnitt fertiggestellte ist eine Ost-West-Verbindung von Leer über Oldenburg bis zur bei. Die A 28 ist die wichtigste Ost-West-Verbindung in Ostfriesland und verbindet die Region mit dem Ballungsraum sowie darüber hinaus mit und.

Sie wird auch als Ostfriesenspieß oder Emslandautobahn bezeichnet. Ihr Bau wurde teilweise von den Regionen und Ostfriesland, durch Spenden von Privatleuten und Firmen aus den genannten beiden Regionen sowie von den Niederlanden finanziert, für die die A 31 eine wichtige grenznahe Verbindung ist. Dieses Finanzierungsmodell ist bislang ohne Beispiel in Deutschland. Die vier Kilometer lange verlängert diedie von über nach Deutschland führt, zur A 31.

Sie verbindet somit das deutsche und das. Die A 280 in ihrer Gesamtlänge, gefolgt von einem Teilstück der A 31 und der A 28 in ihrer Gesamtlänge sind Bestandteil der. Daneben ist diedie mit der bei verbindet, der wichtigste Zubringer für das östliche Ostfriesland, im Wesentlichen also den Landkreis Wittmund. Die A 29 verläuft jedoch an keiner Stelle über ostfriesischen Boden.

Nach der A 28 ist die die zweite wichtige Ost-West-Verbindung in Ostfriesland. Sie führt von Emden über Aurich, Wittmund, und nach. Für den Landkreis Wittmund ist sie eine der beiden Verbindungsstraßen zur A 29. Eine weitere Ost-West-Verbindung ist die von Weener zur A 29 bei Sande im Landkreis Friesland.

Zwischen Weener und führt die B 436 über dieselbe Trasse wie früher die — in Ostfriesland inzwischen entwidmete —die durch die A 28 ersetzt wurde. In der Zeit vor der Eröffnung der Autobahnen in Ostfriesland haben — neben der früheren B 75 — besonders zwei Bundesstraßen eine wichtige Rolle für den überregionalen Verkehr gespielt: die und die.

In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

Die B 70 ist eine der längsten Bundesstraßen in Nordwestdeutschland und verbindet Ostfriesland mit dem Niederrhein. Die B 70 führt auf ihrem Weg von nach fast immer entlang der Ems. Während die B 70 heute in Neermoor endet, führte sie in früheren Jahrzehnten weiter über Emden bis nach Norddeich. Die B 72 führt von der bei über Aurich bis an die Küste nach Norddeich und wurde vor Eröffnung der A 28 ausgebaut, weil sie ein wichtiger Zubringer im Urlauberverkehr war.

Sie stellt weiterhin eine Alternative zur kompletten Fahrt auf der Autobahn dar, wenn das Fahrtziel der Raum Osnabrück ist. Die führt von Folmhusen Gemeinde Westoverledingen über Collinghorst, Rhaudermoor, Westrhauderfehn Gemeinde Rhauderfehn und Ostrhauderfehn, Idafehn Gemeinde Ostrhauderfehn nach Wittensand Saterland. Sie verbindet die B 70 mit der B 72 und erschließt den südlichen Landkreis Leer.

Die führt von der Kreisstadt zu den in den Wittmunder Stadtteilen und. Sie ist damit eine der wenigen Bundesstraßen in Deutschland, die sich in ganzer Länge innerhalb einer Gemeinde befinden. Dort fahren täglich knapp 28. Auf dem östlichen Innenstadtring Aurichs In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? 72 sind es noch fast 26. Auf der B 210 im Emder Stadtteilder Hauptausfallstraße in nördliche Richtung, wird der dritthöchste Wert erreicht: fast 23. Der vierthöchste Wert wird am südlichen Stadteingang Nordens nahe dem Bahnhof beobachtet 22.

Viele der Küstenorte — darunter auch jene Fährorte, die nicht an einer Autobahn Emden oder Bundesstraße Norddeich, Harlesiel liegen — sind durch an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Die Nummerierung der Landesstraßen in Niedersachsen beginnt in Ostfriesland mit der L 1 von nach. Die Kursbuchstrecke 395 von Norden über Emden und Leer nach Münster ist zweigleisig und — wegen der früheren Erztransporte zwischen Emden und dem Ruhrgebiet — für den Schwerstlastverkehr ausgelegt.

Die Kursbuchstrecke 390 ist hingegen lediglich eingleisig. Teilweise enden Züge am statt in Norddeich. Regional-Express-Verbindungen bestehen von Norddeich Mole nach Hannover sowie von Emden nach Münster. Einige der Verbindungen nach Münster enden nicht amsondern am Bahnhof Emden Außenhafen, abgestimmt auf die Fährzeiten nach Borkum.

Die Strecke zwischen dem Emder Hauptbahnhof und dem Außenhafen ist die Kursbuchstrecke 395. Zwischen Emden und Wittmund verlief die Strecke der. Sie ist eine eingleisige Strecke. Für den regelmäßigen Personenverkehr wird heute der Abschnitt Emden-Norddeich Mole genutzt.

Der Streckenabschnitt zwischen Dornum und Esens ist abgebaut. Der Personenverkehr auf den Strecken —, nicht auf ostfriesischem Gebiet und Esens—Wilhelmshaven wird von der betrieben. Von Esens aus fahren täglich Züge über Wittmund nach Wilhelmshaven, wobei Anschluss in Richtung Oldenburg besteht. Die Strecke zwischen Esens und der Kreisgrenze zum Landkreis Friesland bildet heute den östlichen Abschnitt der Ostfriesischen Küstenbahn.

Die wurde nach ihrer zwischenzeitlichen Stilllegung 1996 im April 2008 wieder reaktiviert. Allerdings wird diese Strecke ausschließlich für den Güterverkehr genutzt, vor allem als Verbindung für Enercon in den Emder Hafen.

Die internationale Schienenverbindung von Leer über und nachKursbuchstrecke 397 wurde auf deutscher Seite lange Zeit durch Busse bedient. Inzwischen wird die Strecke vom Transportunternehmen befahren.

Leer ist damit der Knotenpunkt des ostfriesischen Eisenbahnnetzes mit Strecken in alle vier Himmelsrichtungen. Die Stadt bezeichnet sich deswegen als Tor Ostfrieslands. Im Zuge dieser Strecke wird die über die Ems befahren, Deutschlands längste Eisenbahn-Klappbrücke.

Diese Strecke ist seit dem 3. Dezember 2015 bis auf Weiteres nicht mehr befahrbar, da ein Frachter die Friesenbrücke rammte. Durch den Zusammenstoß wurde die Brücke so schwer beschädigt, dass sie vermutlich durch einen Neubau ersetzt werden muss. Seitdem muss auf dem Streckenabschnitt Leer—Weener auf die Buslinie 620 ausgewichen werden. An ihrem rechtsseitigen Ufer liegen die drei flussaufwärts geordnet Emden, Leer und Papenburg — wobei Letzteres bereits zum zählt.

Mit gut sechs Millionen Tonnen Jahresumschlag ist der der größte dieser drei. Emden ist nach und Belgien der drittgrößte Autoverladehafen Europas mit rund einer Million umgeschlagenen Fahrzeugen pro Jahr — fast ausschließlich solche der. Daneben werden Forstprodukte und Flüssigkreide umgeschlagen, beides für die in. Diese Güter werden per Binnenschiff über die Ems weitertransportiert. Zunehmende Bedeutung für den Emder Hafen erhält der Umschlag von Enercon-Windmühlen, die nach Übersee exportiert werden.

Zu den weiteren Umschlagsgütern zählen Baustoffe und Magnesiumchlorid. Auch für die in Papenburg ist die Ems von immenser Bedeutung, werden auf ihr doch die Schiffe der Werft gen See überführt. Einerseits als Maßnahme des Küstenschutzes, andererseits aber auch zum Aufstauen der Ems bei Überführungen großer Kreuzfahrtschiffe der Meyer-Werft, wurde nahe Gandersum das errichtet.

Die Leda hat lediglich auf dem kurzen Abschnitt zwischen ihrer Mündung in die Ems und dem Leeraner Hafen Bedeutung für die Seeschifffahrt. Dereinst als innerostfriesische Verbindung zwischen Emden und angelegt, hat heute fast ausschließlich für die Sportschifffahrt Bedeutung.

Lediglich der Transport von Baustoffen vom Emder Hafen zum Binnenhafen von Aurich fällt noch ein wenig ins Gewicht. Der wurde einst als Ergänzung zum angelegt, wird aber ebenfalls nur noch für die Sportschifffahrt genutzt. Der Dortmund-Ems-Kanal selbst, einst wichtiger Transportweg für Erz von Emden ins Ruhrgebiet, verläuft nicht über ostfriesischen Boden.

Er beginnt aus nördlicher Perspektive betrachtet erst im Emsland, bis dort benutzen Binnenschiffe die Ems. In früheren Jahrhunderten waren die Fehnkanäle in Ostfriesland wichtige Transportwege.

Auch sie dienen heute allein der Erholung auf dem Wasser. Zu den längsten In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? Ostfrieslands zählt der. Fährhäfen zu den Inseln In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? — von West nach Ost — Emden nach Borkumnach Juist und Norderney — Mit 825. Halbjahr 2004nach Baltrumnach Langeoognach Spiekeroog und nach Wangerooge.

Weitere kleinere Häfen teils eher mit schleusenfreier Verbindung zur Ems und zur Nordsee befinden sich in, und an der Ems sowie in am Wattenmeer. Die Häfen von und können durch Schleusen erreicht werden. Für die Fischerei sind vor allem die Häfen in Ditzum, Greetsiel, Norddeich, Dornumersiel und Neuharlingersiel von Bedeutung. In Oldersum ist am Hafen zudem eine kleinere Werft ansässig. Außerdem verfügen alle Inseln mit Ausnahme Spiekeroogs über Flugplätze. Diese dienen dem Personentransport von und zu den Inseln, teils auch dem Gütertransport mit leichteren Waren.

Die meisten Flugbewegungen werden auf dem Flugplatz in Leer verzeichnet, der besonders von Geschäftsreisenden aus Leer und Papenburg häufig genutzt wird. Der Norddeicher Flugplatz hingegen dient dem Inselverkehr. Der nächstgelegene internationale Verkehrsflughafen ist der.

Den meisten ist gemeinsam, dass sie ihre Karriere anderenorts begannen oder fortsetzten — was als Hinweis auf die periphere Lage des Landstrichs und auf das Fehlen einer Metropole verstanden werden kann. Der international bekannteste Ostfriese dürfte der aus Emden stammende Filmregisseur sein. Zu den national bekanntesten Ostfriesen gehören darüber hinaus die ebenfalls aus Emden stammenden Komiker In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?.

Besonders Otto hat in vielen Musikalben und Filmen stets seine Herkunft betont. Der Frontmann der Techno-BandH. Baxxter, heißt mit bürgerlichem Namen Hans-Peter Geerdes und stammt aus Leer. Der in Emden geborene Journalist hat das Magazin Stern gegründet und damit einen wesentlichen Beitrag zur Presselandschaft im Nachkriegsdeutschland geleistet. Zu den In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? deutschen Philosophen der Gegenwart zählt der gebürtige Auricher.

Ebenfalls in Aurich geboren wurdeder 1908 als zweiter Deutscher den Literatur-Nobelpreis verliehen bekam und damit der einzige Ostfriese ist, der bislang diese Ehrung erhielt. Die aus Pewsum stammende war 1911 die erste offiziell anerkannte und niedergelassene Frauenärztin in Deutschland.

Jahrhunderts und gehörte, sowie der Astronom ausder unabhängig von Galileo Galilei die Sonnenflecken entdeckte. Der Leeraner Historiker hat es als letzter Historiograph der im 19. Der gebürtige Norderneyer ist In welchem Bundesland liegt die Stadt leer?

14 deutschen Meistertiteln der erfolgreichste deutsche Windsurfer. Um die Gesundheit von Sportlern kümmert sich einer der bekanntesten deutschen Sportmediziner, der gebürtige Leerhafer.

Die frühere Box-Weltmeisterin wurde ebenso wie der iranische Fußball-Nationalspieler in Emden geboren, die Leichtathletin stammt aus Hinte. Eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten wurde zwar nicht in Ostfriesland geboren, ist der Region aber verschiedentlich verbunden gewesen. Dazu zählt der Seeräuberder sich im 14. Jahrhundert die Lage Ostfrieslands an Seewegen bei gleichzeitiger Abgeschiedenheit auf dem Landwege zunutze machte und in Ostfriesland Unterschlupf fand, vor allem in Marienhafe.

Der aus Diedenshausen bei Siegen stammende Rechtsgelehrte war einer der bedeutendsten Nicht-Ostfriesen, die in Ostfriesland gewirkt haben. Als Stadtsyndikus von Emden lenkte er maßgeblich die Geschicke der Stadt in der Zeit ihrer größten Blüte um 1600. Althusius In welchem Bundesland liegt die Stadt leer? auch als einer der ersten Deutschen, die sich wissenschaftlich mit Politik befasst haben. Der spätere Regierende Bürgermeister von Berlin,gebürtig aus Nordschleswig, verbrachte einen Teil seiner Jugend in Leer.

Er besuchte dort die Volksschule und das Gymnasium. Ex-Bundeskanzler hat sich auf der Insel Borkum einen Zweitwohnsitz eingerichtet. Auf Norderney lebte und arbeitete bis 2008 der aus dem schleswig-holsteinischen Wedel stammende Kunstmaler. Beiträge zur Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des ostfriesischen Küstenlandes, das von der Deichacht Krummhörn in Pewsum zunächst im Selbstverlag herausgegeben und in späteren Auflagen in den Leeraner Verlagen Rautenberg und zum Teil Schuster erschienen ist.

Sindowski: Geologische Entwicklung von Ostfriesland, H. Roeschmann: Die Böden Ostfrieslands, P. Schmidt: Die vor- und frühgeschichtlichen Grundlagen der Besiedlung Ostfrieslands nach der Zeitenwende, W. Reinhardt: Die Orts- und Flurformen Ostfrieslands in ihrer siedlungsgeschichtlichen Entwicklung, H.

Wiemann: Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Ostfrieslands. Homeier: Der Gestaltwandel der ostfriesischen Küste im Laufe der Jahrhunderte — Ein Jahrtausend ostfriesischer Deichgeschichte, E. Siebert: Entwicklung des Deichwesens vom Mittelalter bis zur Gegenwart, J. Kramer: Neue Deiche, Siele und Schöpfwerke zwischen Dollart und Jadebusen.

Siebels: Die Pflanzenwelt der ostfriesischen Halbinsel, G. Siebels: Die Tierwelt Ostfrieslands, J. Siebert: Von 1750 bis 1890, W. Deeters: Von 1890 bis 1945, Bernard Schröer: Von 1945 bis zur Gegenwart. Engelmann: Alte Straßen und Wege in Ostfriesland.

Minssen: Friedrich von Thünen 1785—1865 — Leben und Werk eines friesischen Hausmannes. Brandt: Archäologische Quellen zur frühen Geschichte von Emden, H. Schmidt: Geschichte der Stadt Emden von 1500 bis 1575, W. Deeters: Geschichte der Stadt Emden von 1575 bis 1611. Deeters: Deiche und Deichachten in der Krummhörn.

Geschichte und Gestalt einer Kulturlandschaft. Brune-Mettcker Druck- und Verlags-GmbH, Wilhelmshaven 2014. Friedrich Wilmans, Bremen 1800, Repr.

Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 2003. Verlag Ostfriesische Landschaft, Aurich 1975. Nach den besten Quellen bearbeitet. Risius, Weener 1868—1869 in der Darstellung überholt, wegen der ausgewerteten und zitierten Quellen jedoch für die ostfriesische Geschichte in der Frühen Neuzeit noch von Interesse.

Die Anfänge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Regierungsbezirk Aurich 1933—1938. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Aurich 1992. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Aurich, Bd. Den Anfang machte dabei der aus Nordrhein-Westfalen stammende, aber seit den 1970ern in Ostfriesland lebende Theodor J.

Der Autor und Regisseur hatte den Löwenanteil der Handlung nach Ostfriesland verlegt und es dabei verstanden, Lebensumstände und Lebensgefühl der Region, insbesondere das der Jugendlichen zu transportieren. So war die Produktion auch in weiten Teilen Ostfrieslands ein.

Otto Waalkes hat sein Ostfriesentum zudem im Kabarett und in weiteren Spielfilmen zum Thema gemacht. Im Sumpf des Rheiderlands: Fünf Freunde, angeführt von Frankie Detlef Kuper versuchen, ihre Langeweile mit dem Erlernen fernöstlicher Kampfsportarten und Meditation zu vertreiben, und planen schließlich ein Bombenattentat auf die Dorfkirmes. Ausstrahlung von 2007 bis 2009.

Doktor Martin, gespielt vonist ein Arzt, der wegen einer Blutphobie einen Neuanfang im Fischerdorf sucht. Die Dorfpolizisten Jens Jensen und Süher Özlügül sind im ostfriesischen stationiert. Unterstützt von der Dorfapothekerin und Hobby- Insa Scherzinger überschreiten sie ihre Kompetenzen, indem sie Mordfälle aufklären und dabei dem eigentlich zuständigen Kriminalkommissar Jan Brockhorst aus zuvorkommen.

April 2017 mit der Verfilmung seines gleichnamigen Romans. Die Handlung sowohl der Romane als auch der Filme spielt im Wesentlichen in der ostfriesischen Heimatstadt des Buchautors, wo auch die Hauptprotagonistin und Krimininalkommissarin Ann Kathrin Klaasen wohnt.

Auch in der Fernsehserie lassen sich ostfriesische Drehorte wie die Polizeiwache am Marktplatz in Norden, das Rathaus in Aurich sowie die erkennen. Obwohl Wolf schon mehrere Drehbücher zum Beispiel für die Krimireihe schrieb, überließ er hier die filmische Umsetzung anderen Autoren.

Es wird häufig Ost-Friesland genannt oder insgesamt nicht ganz korrekt als Ostfriesland bezeichnet. Es umfasst das eigentliche Ostfriesland, das oldenburger Friesland Friesische Wehde, Jeverland, Wilhelmshavendas ehemalige Rüstringen Butjadingen und anderedas Land Wursten und andere Gebiete.

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