Question: Wie wird Equal Pay Day berechnet?

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Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger als Männer, das hat das für das Jahr 2021 berechnet. Als Gender Pay Gap oder geschlechtsspezifische Lohnlücke wird die prozentuale Differenz zwischen durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Männer und dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Frauen im Verhältnis zum durchschnittlichen Bruttostundenlohn der Männer bezeichnet. Frauen verdienten im Jahr 2021 mit durchschnittlich 19,12 Euro brutto in der Stunde 4,08 Euro weniger als Männer 23,20 Euro.

Rechnet man den Wert von 18 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar an 66 Tage umsonst. Der nächste Equal Pay Day findet deshalb am 7. In den vergangenen Jahren hat sich der Gender Pay Gap nur sehr langsam verringert. Damit bleiben wir Schlusslicht im europäischen Vergleich.

Was ist Equal Pay und wie wird es berechnet?

Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf sogenannte strukturelle Unterschiede zurückführen. Wie wird Equal Pay Day berechnet?

Wie wird Equal Pay Day berechnet?

Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Mit dem individuellen Auskunftsanspruch haben Beschäftigte in Betrieben und Dienststellen mit in der Regel mehr als 200 Beschäftigten das Recht zu erfahren, nach welchen Kriterien und Verfahren sie bezahlt werden.

Die Kriterien und Verfahren der Entgeltfindung können sie auch für eine als gleich oder gleichwertig benannte Tätigkeit Vergleichstätigkeit erfragen. Zudem können Beschäftigte die Höhe des für die Vergleichstätigkeit gezahlten durchschnittlichen Entgelts als statistischen Median erfahren, wenn die Tätigkeit von mindestens sechs Personen des jeweils anderen Geschlechts ausgeübt wird.

Mit seinem Grundsatzurteil vom 21. Sieht der Arbeitgeber das anders, liegt es an ihm, dafür Beweise vorzulegen. Unser Leitfaden für Beschäftigte erklärt, wie es geht und worauf man achten sollte. Dann teilen Sie unseren Leitfaden mit Ihren Kolleginnen und Kollegen — ob als Poster am Schwarzen Brett, als Infolink im Intranet oder als Social Media-Post auf Ihrer Firmenseite. StelldieFrage Im Lohnspiegel werden Wie wird Equal Pay Day berechnet?

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung Daten über Einkommen und Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer über eine kontinuierliche Online-Befragung erhoben. Über die Lohnspiegel-Datenbank kann man sich kostenlos über die Verdienstmöglichkeiten von 500 Berufen differenziert nach Regionen, persönlichen und betriebsspezifischen Merkmalen informieren.

Mit dem interaktiven Portal des Statistisches Bundesamtes können Bruttomonatsverdienste auf der Basis eines eingegebenen Profils geschätzt werden.

Wie wird Equal Pay Day berechnet?

Grundlage sind die amtlichen Daten aus der Verdienststrukturerhebung, an der ca. Die Angaben zu den einzelnen Angestellten wie z.

Wie setze ich gesetzliches und tarifliches Equal Pay richtig um?

Und Berufe, die ähnlich schwer sind, werden auch ähnlich bezahlt, oder? Beim Thema Lohn gibt es nämlich ziemliche Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern.

Um darauf aufmerksam zu machen, findet einmal im Jahr der Equal Pay Day gesprochen: ikwel päi däi statt. Das ist Englisch und heißt: Tag der gleichen Bezahlung. Dass er 2022 auf den 7. März fiel, ist kein Zufall.

Die Organisatorinnen und Organisatoren sagen: Vergleicht man die Gehälter der Männer und Frauen in Deutschland, ist der Unterschied so groß, als hätten die Frauen vom Jahresanfang bis zum 7. März umsonst gearbeitet und die Männer wären in der Zeit bezahlt worden. Natürlich ist es nicht wirklich so, dass Frauen in dieser Zeit nicht bezahlt wurden.

Der Tag ist symbolisch gemeint, erklärt Uta Zech. Sie hat mitgeholfen, den Equal Pay Day zu organisieren.

Wie wird Equal Pay Day berechnet?

Fachleute haben berechnet, wie groß der Lohn-Unterschied von Männern und Frauen ist. Dabei kam heraus: Im Durchschnitt verdienen Frauen pro Stunde etwa vier Euro weniger als Männer. Bei diesen Berechnungen geht es nicht nur um unterschiedliche Löhne in gleichen Berufen. Es geht auch um Unterschiede zwischen verschiedenen Jobs. Berufe, in denen häufig Frauen arbeiten, werden oft schlechter bezahlt als Berufe mit vielen Männern.

Eine Friseurin etwa verdient weniger als ein Fliesenleger. Außerdem arbeiten mehr Frauen als Männer in Teilzeit. Teilzeit bedeutet, weniger zu arbeiten, um etwa mehr Zeit für die Familie zu haben. Auch dadurch kommt es zu unterschiedlich hohen Gehältern. Für Uta Zech ist der Tag vor allem ein Signal an die Politikerinnen und Politiker. Und Unternehmen könnten überprüfen, ob Frauen und Männer bei ihnen gleich viel bekommen.

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