Question: Wie wird man ambivalent?

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Doch aufhorchen ließ das Begleitschreiben von Erzbischof Lorenzo Baldisseri, dem Generalsekretär der Bischofssynode.

Es legt nahe, dass auch Gläubige in den Dekanaten und Pfarren befragt werden sollen. Ein neues Prozedere in der Vorbereitung von Bischofssynoden. Johann Pock: Die Bischöfe sind immer wieder vor Synoden zu unterschiedlichen Themen gefragt worden.

Wie wird man ambivalent?

Das Neue ist, dass jetzt die Bischöfe auch aufgefordert werden ausdrücklich die Menschen in ihren Diözesen zu befragen. Der verschickte Fragebogen ist in einigen der Fragestellungen sehr brisant. Ein Papst hat die Katholikinnen und Katholiken noch nie gefragt, wie es ihnen in Situationen geht, die von der römisch-katholischen Kirche als illegitim angesehen werden.

Nun wird abgefragt, was die Menschen denken, was ihre Umgangsweisen mit diesen Fragen sind. Homosexuelle, wiederverheiratete Geschiedene, das sind Menschen in Lebenssituationen die Papst Franziskus jetzt interessieren. Bereits im kommenden Jänner sollen die Antworten nach Rom übermittelt werden.

Ambivalenz

Wie kann so eine Befragung überhaupt durchgeführt werden? Johann Pock: Die Befragungen der regionalen Bischofskonferenzen ihrer Gläubigen wird sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Es wird jedenfalls Wie wird man ambivalent? große neue Studien kaum Zeit sein. Das heißt, man wird versuchen auch bereits vorhandene Umfragen zu nutzen.

In Österreich hat man ja dazu in den verschiedenen Dialogprozessen der letzten Jahre viel Material gesammelt. Und man wird versuchen über Onlineplattformen zu den Meinungen der Menschen zu kommen. Die Herausforderungen von solchen offenen Frageprozessen ist, dass sich möglichst viele und nicht nur einzelne Gruppen beteiligen.

Das Wie wird man ambivalent? nur durch Bekanntmachen des Fragebogens über die Medien und das geschieht derzeit auch sehr offensiv. Johann Pock: So wie ich das verstanden habe, ist die Österreichische Bischofskonferenz wirklich bereit die Antworten, die von den Leuten kommen, auch so nach Rom weiterzugeben.

Also ich glaube nicht, dass da noch einmal gefiltert wird und man sagen wird, das braucht Rom nicht zu wissen, oder dieses oder jenes ist nicht so wichtig. Die Bischöfe werden aber sicher auch ihre Antworten formulieren, danach werden sie ja auch gefragt und diese werden sie ebenfalls mitschicken.

Man blickt auf die Menschen und gleichzeitig ist vieles im alten Stil gehalten.

Er verhält sich ambivalent

So schätzt man etwa Homosexualität doch noch sehr negativ ein. So gibt es auch einige Fragen die Menschen verletzen könnten. Vor allem der erste Teil ist wirklich sehr konservativ. Hier ist schon eine Einschätzung von wiederverheiratet Geschiedenen vorhanden und es wird bereits im Vorfeld geurteilt.

Es zeigt sich da im Hintergrund doch noch ein sehr altes, konservatives Verständnis von Ehe und Familie.

Wie wird man ambivalent?

Doch das könnte jetzt vielleicht langsam aufgebrochen werden. Johann Pock: Der Fragebogen selbst ist grundsätzlich an Bischöfe, an Theologen gerichtet. Ein guter Teil der Fragen ist so formuliert, dass man ein Wie wird man ambivalent? sein muss, etwa bei den Fragen nach dem Naturrecht. Ein Teil der Fragen überfordert sicher die Menschen an der Basis.

Aber es wird auch gefragt, was gibt es an Möglichkeiten des Umgangs mit schwierigen Situationen in den Gemeinden? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht?

Was haben die Verantwortlichen in den Dekanaten und Pfarren da schon entwickelt? Was stellen sich die Betroffenen vor? Und genau das ist neu, dass auch die Betroffenen zu Wort kommen können. Johann Pock: Das Spannende an der Sondersynode zum Thema Ehe und Familie wird sein, ob man die traditionelle Lehre der Katholischen Kirche zu Ehe und Familie noch Wie wird man ambivalent?

bekannt machen möchte - das wäre ein klassischer Prozess von oben herab - oder ob man bereit ist, die eigene Lehre zu hinterfragen, vom Leben der Menschen her.

Wie wird man ambivalent?

Also wenn man das ernst nimmt, was man hier beginnt, nämlich Menschen zu befragen die betroffen sind, heißt das, dass diese Synode die Offenheit haben könnte selber zu lernen, sie könnte neue Konzepte und neue Zugangsweisen entwickeln.

Vatikanischen Konzil, auch da brach ja bekanntlich Vieles neu auf.

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